Bunte Gesichts-Nasen-Bedeckungen
Michael Latz
Informationen für Weltläden

Umgang mit Corona

Zuletzt aktualisiert am: 25.5.2020

Antworten auf die häufigsten Fragen

  • Am 15. April 2020 haben sich die Bundeskanzlerin sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder auf das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Für Geschäfte wurde folgendes vereinbart: Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche sowie, unabhängig von der Verkaufsfläche, Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen können wieder öffnen. Dabei müssen sie Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten. Das Tragen von Masken wird dringend empfohlen. Hier der Beschluss im Wortlaut.

    Die Landesregierungen haben auf der Grundlage der Leitlinien entsprechende länderspezifische Verordnungen über infektionsschützende Maßnahmen erlassen.

    Eine Übersicht über alle bundeslandspezifischen Regelungen zum Mund-Nasen-Schutz findet ihr hier.

    Auch für Arbeitgeber gibt es neue Pflichten, die hier zusammengefasst sind. Den Wortlaut des Arbeitsschutzstandards findet ihr hier.

    Da wir nicht sicherstellen können, von allen Änderungen in allen Bundesländern immer zeitnah zu erfahren und da die Regelungen der einzelnen Gemeinden von den bundes- und landesweiten abweichen können, empfehlen wir euch, die jeweiligen länderspezifischen Informationen auch selbst zu recherchieren. Nutzt dafür die Links auf dieser Seite und ggfs. Informationen eurer Gewerbeaufsichtsämter, Gewerbevereine oder Kommunen.

    Baden-Württemberg:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Trennvorrichtung an der Kasse
      • Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter
      • Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen: 1 Person pro 20 qm (inkl. Verkäufer*innen)
      • Möglichkeit zur Händedesinfektion für Kunden (nach Möglichkeit)
      • Regelmäßiges Reinigen von Kassenarbeitsplatz etc.
    • Zum Weiterlesen:
      • Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels
      • Corona-Update des DEAB für Weltläden in Baden-Württemberg

    Bayern:

    • Gültig ab: 27. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen: 1 Kunde pro 20 qm
      • Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter
      • Schutz-und Hygienekonzept (z.B. Einlass, Mund-Nase-Bedeckung), das auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist
    • Zum Weiterlesen:

    Berlin:

    • Gültig ab: 22. April 2020
    • Gültig bis: 10. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen: 1 Kunde pro 20 qm
      • Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter
      • Falls erforderlich sind Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, die Vermeidung von Warteschlangen und die Beachtung des Abstandsgebots bei Ansammlungen von Menschen in Wartebereichen zu treffen.
      • Aufenthaltsanreize wie z.B. Sitzgelegenheiten sind zu entfernen oder zu sperren.
    • Zum Weiterlesen:
      • Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin

    Brandenburg:

    • Gültig ab: 22. April 2020
    • Gültig bis: 8. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter
      • Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards
    • Zum Weiterlesen:
      • Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg

    Bremen:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen: Es sind geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Sicherstellung der gesteigerten hygienischen Anforderungen (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal) und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie sonstiger Ansammlungen von Menschen vorzunehmen. Hierzu können Ausführungsbestimmungen erlassen werden.
    • Zum Weiterlesen:
      • Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

    Hamburg:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 6. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter
      • Kunden und Beschäftigte müssen durch schriftliche oder bildliche Hinweise aufgefordert werden,die Abstandsregelung einzuhalten.
      • Die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch das Publikum oder das Personal häufig berührt werden, sind mehrmals täglich zu reinigen.
    • Zum Weiterlesen:
      • Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg
      • Auslegungshilfe zur Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

    Hessen:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Einlass von maximal einer Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 20 qm
      • ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind
    • Spielbereiche für Kinder werden gesperrt
    • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen werden gut sichtbar angebracht
    • Hinwirken der Betreiberinnen und Betreiber auf das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen
    • Zum Weiterlesen:

    Mecklenburg-Vorpommern:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.:
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Ab­stands­pflicht (1,5 Me­ter)
      • Kun­den­be­gren­zung: 1 Kunde auf je 10 qm Verkaufsfläche
    • Zum Weiterlesen:
      • Plan zur schrittweisen Erweiterung des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie
      • FAQ

    Niedersachsen:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 6. Mai 2020
    • Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • Kun­den­be­gren­zung: 1 Kunde auf je 10 qm Verkaufsfläche
    • Zum Weiterlesen:
      • Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus

    Nordrhein-Westfalen:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • Kun­den­be­gren­zung: 1 Kunde auf je 10 qm Verkaufsfläche
    • Zum Weiterlesen:
      • Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

    Rheinland-Pfalz:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 6. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Auflagen zur Hygiene (beispielsweise durch Bereitstellung von Desinfektionsmittel, Schutzscheiben für Kassenpersonal)
      • Steuerung des Zutritts
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • Eine Person pro 10 qm Einrichtungsfläche
    • Zum Weiterlesen:
      • Vierte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

    Saarland:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Fachlich fundierte Unterweisung der Beschäftigten zu den Schutzmaßnahmen
      • Mindestabstand: 2 Meter
      • Ein Kunde pro 20 qm Einrichtungsfläche (zulässige Höchstzahl der Kundenanzahl ist durch Aushang im Eingangsbereich kenntlich zu machen)
    • Zum Weiterlesen:

    Sachsen:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • Ein Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche
      • Eine für die Einhaltung der Regeln verantwortliche Person muss benannt werden und bei Kontrollen Auskunft geben
      • Eingangstüren müssen offen gehalten werden.
      • Bereitstellung von Desinfektionsmitteln für Kunden
      • Trennvorrichtung an der Kasse
      • Erstellung von Hygieneplänen, die auf Anfrage Kunden und Behörden zur Einsichtnahme vorzulegen sind
    • Zum Weiterlesen:

    Sachsen-Anhalt:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche
      • Konzept für verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime
      • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als fünf Personen, insbesondere Warteschlangen von Kunden,
      • Information der Kunden über gut sichtbare Aushänge
    • Zum Weiterlesen:
      • Vierte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS_CoV2 in Sachsen-Anhalt

    Schleswig-Holstein:

    • Gültig ab: 20. April 2020
    • Gültig bis: 3. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • Einhaltung der Hygienestandards des Robert-Koch-Instituts
      • Maximal ein Kunde je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche
      • Vereinzelungsmöglichkeit wartender Kunden vor der Tür
    • Zum Weiterlesen:
      • Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstei

    Thüringen:

    • Gültig ab: 24. April 2020
    • Gültig bis: 6. Mai 2020
    • Verpflichtende Schutzmaßnahmen u.a.
      • Mund-Nasen-Schutz
      • Mindestabstand: 1,5 Meter
      • verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime
      • gut sichtbare Aushänge über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und der Einhaltung der Schutzmaßnahmen
    • Zum Weiterlesen:
      • Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 18. April 2020

    Aktualisiert am: 25.5.2020

  • Vom 23. April bis zum 4. Mai haben wir eine zweite Umfrage zum Thema „Weltläden und Corona“ durchgeführt, hier findet ihr die Auswertung. Wir leiten aus den Umfrageergebnissen ab, dass die allermeisten Weltläden – bisher jedenfalls - verhältnismäßig gut aufgestellt durch die Krise kommen. Bisher sind es sehr wenige Läden, die in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. 98 % der an der Umfrage teilnehmenden Weltläden sind schon oder werden wieder geöffnet. 25 % der Läden haben Finanzhilfen beantragt, von denen bereits 60 % genehmigt wurden. Besonders erfreulich fanden wir, dass trotz aller Widrigkeiten 40 % geplant hatten, Aktionen zum Weltladentag umzusetzen. Wir freuen uns, dass so viele Weltläden der Situation weiterhin mit viel Engagement und Motivation begegnen. Vielen Dank allen Weltläden, die an der Befragung teilgenommen haben.

    Erstellt am: 19.5.2020

  • Die bisherigen Bund- und Länderhilfen betreffen nur den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von Weltläden. Inzwischen haben einige Bundesländer weitere Programme, speziell für Vereine und ihren ideellen  Bereich zu veröffentlichen.

    Hessen:

    Über das Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ können bis zu 10.000 Euro für Mieten, Betriebskosten, Instandhaltungen und Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno-und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.) beantragt werden. Die Antragstellung ist ab 1.5.2020 möglich.

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Als Soforthilfe für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Mecklenburg-Vorpommern können gemeinnützige Institutionen, z.B. Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, von der Ehrenamtsstiftung MV finanzielle und ideelle Unterstützung erhalten,

    Infos zu weiteren Bundesländern werden folgen.

    Erstellt am: 18.5.2020

  • Hier berichten wir von den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Menschen entlang der globalen Lieferketten, insbesondere auf die Handelspartner im Globalen Süden: Gelebte Solidarität in der Corona-Krise.

    Dort findet ihr auch viele Links von anerkannten Lieferanten zur Situation der Handelspartner.

    Aktualisiert am 15.5.2020

  • Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler*innen in Höhe von insgesamt 50 Mrd. Euro aufgelegt, die durch die Corona-Krise finanzielle Engpässe haben. Im Einzelnen ist vorgesehen:

    • bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente),
    • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

    Die Einmalhilfen müssen nicht zurückgezahlt werden, sofern die bestimmungsgemäße Verwendung nachgewiesen werden kann. Sie werden ergänzt durch Programme der einzelnen Bundesländer, die zum Teil auch Hilfen für mehr als 10 Beschäftigte vorsehen. Die Beantragung läuft ebenfalls über die einzelnen Bundesländer. Angesetzt werden können in den meisten Bundesländern nur Sach- und Finanzaufwände (Miete, Strom, etc.).

    Eine sehr gute Zusammenstellung aller Hilfen in den Bundesländern mit Fokus auf Besonderheiten für gemeinnützige Unternehmen findet ihr hier.

    Die Zulassungsvoraussetzungen in den einzelnen Bundesländern sind unterschiedlich und nach aktuellem Kenntnisstand sind (gemeinnützige) Vereine nicht in allen Bundesländern antragsberechtigt. Wir empfehlen allen Weltläden, die finanzielle Engpässe durch die Corona-Krise haben, den Antrag trotzdem zu stellen und uns Genehmigungen/Ablehnungen rückzumelden.

    Anträge können bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.

    Baden-Württemberg:

    Weltläden sind als sogenannte "Sozialunternehmen" antragsberechtigt für die Soforthilfe.

    https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

    Bayern:

    https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

    Berlin:

    https://www.berlin.de/sen/web/corona/

    Brandenburg:

    https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.662087.de

    Fragen zu Bescheiden: https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/fragen-zur-erhalten-soforthilfe/fragen-und-antworten-zum-bescheid/

    Bremen:

    https://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

    Hamburg:

    https://www.hamburg.de/coronavirus/13737132/2020-03-19-bwvi-eckpunkte-schutzschirm/

    Hessen:

    https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/foerdermittel-des-landes-hessen-der-corona-krise

    Mecklenburg-Vorpommern:

    In Mecklenburg-Vorpommern können Weltläden als gemeinnützige Vereine Finanzhilfen beantragen.

    https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

    Niedersachsen:

    https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

    Nordrhein-Westfalen:

    Die Anträge einiger nordrhein-westfälischer Läden (sowohl ehren- als auch hauptamtlich geführte)  wurden bereits genehmigt, mindestens ein Laden hat die Soforthilfe schon ausgezahlt bekommen.

    https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

    Rheinland-Pfalz:

    Vereine sind, entgegen vorherigen Aussagen, nun doch antragsberechtigt.

    https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

    Saarland:

    https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe_node.html

    Sachsen:

    https://www.coronavirus.sachsen.de/unternehmen-arbeitgeber-und-arbeitnehmer-4136.html#a-4478

    Sachsen-Anhalt:

    https://www.ib-sachsen-anhalt.de/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen

    Schleswig-Holstein:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel2020/I/200324_corona_soforthilfe.html

    Thüringen:

    https://www.aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen

    Unsere Empfehlungen:

    • Prüft rechtzeitig ob ihr einen staatlichen Zuschuss über das Förderprogramm "Soforthilfe Corona" beantragen wollt, um nicht in eine wirtschaftlich bedrohliche Schieflage zu geraten. Das Antragsverfahren ist in den meisten Bundesländern einfach und unbürokratisch gehalten und kann ohne größeren Zeitaufwand ausgefüllt werden.
    • Unabhängig von einer möglichen Antragsstellung und der, im Einzelfall, ungewissen Bewilligung, raten wir – sofern noch nicht geschehen – ein Gespräch mit euren Vermietern und Gläubigern zu suchen, um z.B. etwaige Stundungen oder (Teil-) Erlass der Miete zu besprechen.

    Aktualisiert am: 13.5.2020

    • Einen Nies-/Sprechschutz für eure Ladentheke, hergestellt aus Birkenholz und PET, erhaltet ihr zum Beispiel bei Werkhaus.
    • Vielleicht möchtet den Thekenschutz auch selbst bauen? Der Weltladen Pankow hat dafür freundlicherweise eine Bauanleitung zur Verfügung gestellt.
    • Der Weltladen Köln hat sich für eine selbstgebaute Hängelösung entschieden:
      • 2 Plexiglasscheiben auf Maß (4 mm Stärke); Löcher für die Aufhängung einbohren; Holzwinkelleiste für die Optik und damit die Scheiben weniger schwingen - werden einfach mit gutem doppelseitigen Klebeband angeklebt;
      • Hohlraumdübel für die Befestigung in der Gipskartondecke; Schraubhaken, Schnur oder Kette und kleine Karabinerhaken für die Aufhängung;
      • Materialkosten ca. Euro 70-80,--.  Dazu braucht man nur noch eine handwerkliche etwas geschickte Person im Team.

    Aktualisiert am: 11.5.2020

  • Immer mehr unserer anerkannten Lieferanten bieten fair gehandelte Gesichtsmasken an: 

    handtrade
    Unser anerkannter Lieferant handtrade hat zusammen mit Global Mamas in Ghana ein Konzept entwickelt, um solche Masken zu produzieren und auch nach Deutschland zu importieren. Aktuell gibt es aber noch einige Unwägbarkeiten. Es ist noch nicht klar, wann die Masken geliefert werden können da der Flughafen in Accra (Ghana) zur Zeit geschlossen ist, wie viele Masken Global Mamas in der Kürze der Zeit produzieren kann – sie produzieren, bis das Flugzeug abhebt und wann und in welcher Höhe später eine Nachbestellung getätigt werden könnte. Sollte COVID-19 massiv in Ghana ausbrechen, hat handtrade ihren Partner*innen bei Global Mamas die Freigabe erteilt, die Masken zunächst dort zu verteilen. Das ist eines der Symptome des Virus – es fordert zu Flexibilität und Spontanität heraus und zwingt alle Beteiligten dazu, Tag für Tag neu zu entscheiden! Den Newsletter von handtrade, in dem das Konzept erstmals vorgestellt wurde gibt es hier.

    Trusted Craft Design
    Unser Lieferant Trusted Craft Design geht etwas andere Wege. Sie nutzen Baumwollstoffe aus Südafrika, die ursprünglich für einen Messeverkauf bestimmt waren und nähen daraus jetzt in Deutschland Gesichtsmasken. Der Erlös wird an die Handelspartner in Südafrika weitergegeben. Auch hier ist die Lieferbarkeit zurzeit (noch) begrenzt. Alle Informationen dazu gibt es hier.
    Außerdem bieten sie Materialsets an, mit deren Hilfe man sich selbst eine Maske nähen kann. Weltläden erhalten hier 30% auf den im Shop angegebenen Netto-Preis.

    Mit dem Kauf einer Mund-Nasen-Bedeckung von WeltPartner sorgen die Käufer indirekt dafür, dass eine weitere Mund-Nasen-Bedeckung in Nairobis Slum Korogocho kostenlos verteilt werden kann. Produziert werden die Masken aus zertifizierter Bio-Baumwolle in einem Fair Trade Betrieb in Kenia und schaffen dort lebenswichtige Einkommen in der Corona-Krise. Informationen findet ihr hier.

    dna merch

    dna merch hat in seiner Textilnäherei in Kroatien die Produktion umstellen lassen, so dass dort nun ebenfalls Gesichtsmasken hergestellt werden. Die Stoffe kommen aus Indien. Bestellen könnt ihr die Masken über die Website von dna merch.

    BAGHI

    Baghi lässt derzeit Masken aus indischem Bio-Baumwollstoff in Deutschland schneidern. Die Stoffe sind mit ayurvedischen Pflanzenfarben von Hand gestempelt und waren noch auf Lager. Ab 4. Mai näht der indischer Produzent aus Tamil Nadu dann weitere Masken aus Bio-Baumwolle, die dann per UPS Express nach Deutschland geholt werden. Diese Masken sind dann voraussichtlich ab Mitte Mai lieferbar und sollten unbedingt vorbestellt werden. Bitte per mail an info@baghi.de, ab Montag 27.04.2020 auch übers Händler login auf der Website.

    El Puente

    Über eine Vorbestellung könnt ihr ein gemeinsames Projekt von El Puente und seinem armenischen Partner HDIF unterstützen. Mit jeder gekauften Maske wird gleichzeitig in Armenien eine Maske an Bedürftige gespendet.

    WeltPartner

    Von der Partnerorganisation Kiboko in Nairobi importiert WeltPartner Mund-Nasen-Bedeckungen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Wir weisen darauf hin, dass es sich bei solchen Masken nicht um ein medizinisches Produkt handelt. Aus diesem Grund tragen die Masken auch nicht das Wort "Schutz" im Namen. Was bei der Herstellung und dem Vertrieb von Gesichts-Masken zu beachten ist, fasst die IT-Recht Kanzlei München hier und hier zusammen. Auch die Plattform Mimikama hat dazu einen Artikel veröffentlicht.

    Aktualisiert am 11.5.2020

  • Hier haben wir einige Tipps, teilweise von den Fairhandelsberater*innen übernommen, für euch zusammengestellt, die nützlich sind, wenn euer Laden wieder geöffnet ist. Bitte beachtet, dass in den Bundesländern unterschiedliche rechtliche Vorgaben für eine Ladenöffnung gelten. Das heißt, dass die hier präsentieren Tipps in einigen Bundesländern vorgeschrieben sind. Näheres hierzu findet ihr unter der Überschrift "Was sind die rechtlichen Vorgaben für eine Ladenöffnung?".

    • Für Läden mit Hauptamtlichen: Hier findet ihr Informationen zu Arbeitnehmerrechten.
    • Hinweisschilder zu Hygienemaßnahmen (insbesondere Mundschutz und Abstandsregel) sind sowohl draußen als auch im Laden sinnvoll.
    • Außerdem solltet ihr vor dem Laden kommunizieren, wie viele Personen im Laden sein dürfen (unterschiedliche rechtliche Vorgaben in den Bundesländern)
    • Im Eingangsbereich könnt ihr den Kund*innen die Möglichkeit zur Händedesinfektion geben.
    • Ein Thekenschutz für die Theke ist sinnvoll. (Siehe Frage "Woher bekommen wir einen Thekenschutz?"
    • Vor dem Laden könnt ihr Stühle für wartende Kund*innen zur Verfügung stellen.
    • Wenn möglich richtet eine „Einbahnstraße“ im Laden ein (z. B. immer an der rechten Wand entlang bis zur Kasse) und mit Pfeilen markieren.
    • Ebenso ist es sinnvoll, Abstandslinien (1,5 m) vor dem Tresen zu markieren.
    • Für die Bezahlung empfiehlt sich ein EC-Gerät oder für Barzahlung ein Behälter/Teller.
    • Thekenschutz, Theke, EC-Gerät, Türklinken, Sanitärbereich, etc. sollten regelmäßig abgewischt/desinfiziert werden.
    • Verkäufer*innen sollten regelmäßig Hände waschen und einen Mundschutz tragen
    • Falls Kund*innen keinen eigenen Mundschutz mitbringen, bietet es sich an, selbstgenähte gegen Spende abzugeben oder fair gehandelte zum Verkauf anzubieten. (Siehe Frage „Gibt es Stoff-Gesichts-Masken aus Fairem Handel?“)
    • Eine „Corona-Checkliste“ für den eigenen Laden, die morgens und abends vom Ladendienst abgearbeitet werden muss, erleichtert die Erfüllung der neuen Aufgaben: Welche Flächen, Türklinken etc. müssen wie oft desinfiziert werden? Wann werden die Sanitärräume geputzt? Auf was muss ich die Kund*innen hinweisen? Wie wird mit Bargeld gezahlt? etc.
    • Feste Teams im Ladendienst können das Risiko einer Ansteckung etwas minimieren.

    Weitere Tipps zum Arbeitsschutz findet ihr z.B. auch auf der Website der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik.

    Erstellt am: 7.5.2020

  • Auch und insbesondere in Zeiten von Corona ist es wichtig, die Laden- und die Zusammenarbeit gut zu organisieren. Der DEAB hat einige Informationen zusammengetragen, die wir hier gerne teilen:

    • Der Ratgeber "Arbeiten in virtuellen Teams" enthält allgemeine Informationen zur virtuellen Zusammenarbeit, schlägt aber auch konkrete Werkzeuge für Messenger-Dienste, Dateiablage, Videokonferenzen und anderes vor.
    • Eine Bewertung verschiedener Dienstleister für Videokonferenzen nach Kriterien des Datenschutzes findet ihr hier.

    Erstellt am: 4.5.2020

  • Ja, der Weltladentag 2020 findet statt.

    Wir halten trotz der Corona-Krise daran fest, dass noch in dieser Legislaturperiode ein Lieferkettengesetz in Deutschland erarbeitet werden soll. Denn die aktuelle Situation zeigt uns deutlich, warum Menschenrechte entlang globaler Lieferketten stärker in den Fokus müssen. Gerade am Anfang der Lieferkette sind Produzent*innen und Arbeiter*innen aufgrund von fehlender Absicherung besonders gefährdet.

    In Kalenderwoche 19 werden wir zusammen mit dem Forum Fairer Handel eine Pressemitteilung und ein neues Kampagnen-Video veröffentlichen, das erklärt, wie ein starkes Lieferkettengesetz aussehen muss.

    Hier bieten wir euch eine Muster-Pressemitteilung zum Weltladentag an (ganz unten auf der Seite), mit der ihr lokale Redaktionen darauf aufmerksam machen könnt, warum gerade auch in Krisenzeiten ein Lieferkettengesetz notwendig ist. Weitere Argumente findet ihr hier: https://lieferkettengesetz.de/aktuelles.

    Wir gehen davon aus, dass das Kontaktverbot auch am Weltladentag noch gelten wird. Entsprechend sind öffentliche Aktionen nur eingeschränkt möglich.

    Wir haben aus den Aktionsvorschlägen zum Weltladentag diejenigen ausgewählt, die unter Einhaltung der aktuell bestehenden Vorschriften und Empfehlungen umgesetzt werden können. Die detaillierte Auflistunge findet ihr hier sowie auch weitere Tipps. Hier zumindest eine kleine Auswahl der möglichen Aktionen: Infowürfel auf Autodach (Nr. 7), Parken mit Post its (Nr. 8), Nick doch mal (Nr. 9), Video-/Foto-Botschaft „Es liegt auf der Hand“ (Nr. 11), Postkarten verlieren (Nr. 13), Aushang Ein Wort (Nr. 14), Online-Petition bewerben (Nr. 16).

    Die Anleitungen und weiterführende Hinweise findet ihr im Begleitheft zum Weltladentag 2020 auf den Seiten 14-21 und auch in den Aktionsbausteinen der Initiative Lieferkettengesetz. Unsere Kampagnen-Materialien könnt ihr hier bestellen. Das Kampagnenmotiv als Online-Banner findet ihr hier

    Letztendlich solltet ihr im eigenen Team individuell entscheiden, wie ihr mit dem diesjährigen Weltladentag vor Ort umgeht. Eure Gesundheit und die der Bürger*innen geht in jedem Fall vor. Und uns bleibt zu hoffen, dass im Sommer/Herbst weitere Aktionen stattfinden können.

    Falls ihr eine Aktion macht, wünschen wir euch viel Freude dabei!

    Bei Fragen wendet euch gerne an Anna Hirt in der Geschäftsstelle. Sie ist per E-Mail erreichbar unter a.hirt@weltladen.de oder telefonisch unter 06131/68907-85.

    Bearbeitet am 29. April 2020

  • Seit dieser Woche, bzw. in Bayern ab nächste Woche, dürfen Weltläden, unabhängig von ihrem Sortiment, wieder öffnen. Bei Weltläden mit vielen Ehrenamtlichen, die der einen oder anderen Risikogruppe angehören, wirft das einige Fragen auf: Was, wenn Ehrenamtliche zu einer Risikogruppe gehören aber trotzdem arbeiten möchten? Und wie mit einem kleineren Team die Öffnungszeiten aufrechterhalten?

    Wir können keinem Laden diese Entscheidungen abnehmen, möchten aber dennoch dazu Stellung nehmen: Ehrenamtliche, die aus Sorge vor Ansteckung oder Weiterverbreitung keine Ladendienste übernehmen möchten, sollten aus unserer Sicht keinesfalls dazu gedrängt werden oder sich einem Gruppendruck ausgesetzt fühlen, unabhängig davon, ob sie einer Risikogruppe angehören oder nicht. Solche individuellen Entscheidungen sollten unhinterfragt respektiert und akzeptiert werden.

    Umgekehrt bedeutet das jedoch auch: Ältere Ehrenamtliche, die unbedingt weiterarbeiten möchten und dabei bereit sind, die Schutzmaßnahmen gewissenhaft einzuhalten, sollten das tun dürfen – ansonsten könnte die gut gemeinte Sorgfaltspflicht in Bevormundung oder Altersdiskriminierung kippen. Bei bekannten relevanten Vorerkrankungen sollte jedoch ein vertrauensvolles Gespräch geführt und anhand des Einzelfalls gemeinsam über das angemessene Vorgehen entschieden werden. Vorstände oder Ladenleitungen könnten sich von den Ehrenamtlichen eine Vereinbarung unterschreiben lassen, aus der hervorgeht dass sie über die Risiken aufgeklärt sind, die Schutzmaßnahmen kennen und einhalten und dass sie trotz der bekannten Risiken auf eigenen Wunsch eingesetzt werden.

    Erstellt am: 23.4.2020

  • Die Plattform www.corona-helfer.com möchte helfen, die Grundversorgung in Deutschland am Laufen zu halten. Viele Ehrenamtliche fallen derzeit aus, weil sie zu einer Risikogruppe gehören, in Quarantäne sind oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Die Corona-Helfer möchten genau dort anschließen und die entstandenen Lücken mit motivierten Studierenden und Berufstätigen in Kurzarbeit füllen. Vielleicht würdet ihr gerne einen Lieferdienst anbieten, findet aber niemand, der dies übernimmt? Über die Plattform habt ihr die Möglichkeit, dieses Anliegen zu veröffentlichen.

    Viele Einsatzstellen von Freiwilligendiensten haben aktuell geschlossen und den Freiwilligen fehlt die Beschäftigung. Freiwillige die ihren Dienst im Ausland geleistet haben wurden zurück nach Deutschland geholt und auch ihnen fehlt jetzt ein Engagementort. Weltläden können sich hier als spontanen Einsatzort während Corona listen lassen. Ein Tipp: es könnte sogar noch effektiver sein, z.B. weltwärts Trägerorganisationen anzusprechen und den Freiwilligen ein Engagement im eigenen Weltladen direkt anzubieten.

    Aktualisiert am: 17.4.2020

  • Anlässlich der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen der Geschäftstätigkeit haben wir die anerkannten Lieferanten gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Ziel der Befragung war es zum einen, ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation bei den Lieferanten selbst bekommen. Zum anderen wollten wir eine Einschätzung zu der Situation bei den Produzenten erhalten. Die Umfrage lief vom 3. bis zum 14. April 2020 und mehr als die Hälfte aller 82 anerkannten Lieferanten haben daran teilgenommen. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

    Erstellt am: 17.4.2020

  • Um die Handlungsfähigkeit von Vereinen in Zeiten der Krise zu gewährleisten, sind im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie Erleichterungen vorgesehen, die zunächst bis Ende 2021 gelten.

    Auch ohne ausdrückliche Ermächtigung in der Satzung können nun virtuelle Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Zudem wurden die Anforderungen an Beschlussfassungen im Umlaufverfahren erleichtert. Hierfür ist nun nicht mehr die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, sondern es reicht eine Mehrheit nach den gesetzlichen Regelungen oder denen der Satzung.

    Für die Wahl von Vorständen sieht das Gesetz vor, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Abberufung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers im Amt bleiben. Hier findet ihr weitere Informationen zum Thema Mitgliederversammlung und auch zur Durchführung von Vorstandssitzungen.

    Erstellt am: 16.4.2020

  • Baden-Württemberg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bayern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Berlin:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Brandenburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bremen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hamburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hessen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Niedersachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Nordrhein-Westfalen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Rheinland-Pfalz:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Saarland:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen-Anhalt:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Schleswig-Holstein:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Thüringen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    • Wir präsentieren in unserem Veranstaltungskalender viele interessante Webinare zur Fairen Woche, dem Lieferkettengesetz und anderen spannenden, relevanten Themen.
    • Der Online-Kurs Basiswissen bietet euch solides “Weltladen-Wissen” in kompakter Form und vermittelt Grundlagen zu verschiedenen Themenfeldern des Fairen Handels und der Weltladenarbeit.
    • Mit dem Weltladen-Wiki bieten wir euch ein digitales Nachschlagewerk für eure Arbeit im Weltladen. Es präsentiert Artikel rund um den Fairen Handel und für die alltägliche Weltladen-Arbeit.

    Aktualisiert am: 8.4.2020

  • Das Erzbistum Bamberg hat einen Topf zu Verfügung gestellt, aus dem in Not geratene Weltläden der Diözese unterstützt werden können. Ob auch andere Bistümer Geld bereitstellen, ist noch nicht klar.

    Erstellt am: 8.4.2020

  • Gemeinsam mit rund 30 anerkannten Lieferanten haben wir die aktion #fairsorgung gestartet, die alle Angebote der teilnehmenden Lieferanten zusammenfasst. Endkund*innen, die in den Online-Shops dieser Lieferanten einkaufen, können durch die Angabe eines Weltladens ihrer Wahl dafür sorgen, dass dieser Laden am Umsatz beteiligt wird. Wir stellen euch zur Bewerbung dieser Aktion Plakatvorlagen und Kommunikationsbausteine zur Verfügung. alle Informationen zur Aktion haben wir auf einer Sonderseite für euch zusammengestellt. Eine Übersicht aller teilnehmenden Lieferanten findet ihr unter aktion #fairsorgung online.

    Darüber hinaus haben einige Lieferanten, die nicht an der Aktion teilnehmen, weitere Angebote für euch:

    handtrade. bietet an, Liefertermine zu verschieben und/oder längere Zahlungsziele einräumen. Die Zahlungsmodalitäten können individuell mit Gabi und Peter Ludwig vereinbart werden.

    BAD BOYZ BALLFABRIK bietet einen Sonder-Rabatt in Höhe von 5 % und ein Zahlungsziel von 60 Tagen. Direktversand an Endverbraucher*innen (Kund*innen der Weltläden) ist möglich. Für Bestellungen direkt von Endverbraucher*innen wird dem nächstgelegenen Weltladen eine 10-prozentige Umsatz-Provision gutgeschrieben. Rückfragen zu dieser Aktion bitte direkt an BAD BOYZ.

    Weltläden, die bei AKAR bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, es gelten die normalen Konditionen. Infos dazu findet ihr auf der Website von AKAR.

    3FREUNDE haben den Mindestbestellwert für lagernde Ware auf 100 Euro herabgesetzt.

    Shona-Art bietet allen Weltläden bis Ende April einen Rabatt in Höhe von 20 % an. Der Rabatt wird nicht im Shopsystem angezeigt, sondern automatisch bei Rechnungsstellung im entsprechenden Zeitraum gegeben.

    Weltläden, die bei BAGHI bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, die Zahlungsfrist wird auf 40 Tage verlängert. Es gibt auch ein Feld für Sonderwünsche. Die Infos dazu sind im B2B Portal hinterlegt.

    Sonnenglas bietet seinen B2B-Partnern für Bestellungen im Zeitraum vom 27. März bis 30. April in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Versand kostenlos an.

    EDV Wenger bietet allen Weltläden, die easyWLP nutzen und seit mehr als 2 Wochen geschlossen sind, die Aussetzung der monatlichen Gebühren für einen Monat an. Alle easyWLP-Läden sollten dazu eine e-Mail erhalten haben. Wenn ihr die Voraussetzung erfüllt, schreibt eine E-Mail an info@wenger-edv.at.

    Aktualisiert am: 6.4.2020

  • Einige Weltläden sind dabei, einen alternativen Ladenbetrieb aufzubauen. Falls euer Weltladen zum Beispiel kurzfristig einen Lieferdienst eingerichtet hat, freuen wir uns über Rückmeldungen, damit auch andere Weltläden von euren Erfahrungen profitieren können. Nehmt gern Kontakt zu uns auf. Auch andere Akteure des Fairen Handels halten Augen und Ohren offen. Kurzfristige Entwicklungen und Diskussionen könnt ihr zum Beispiel auf der facebook-Seite des Kisii Fair Trade Blog oder der facebook-Gruppe „Weltladen Vernetzung“ verfolgen.

    Wir haben Plakatvorlagen erstellt, mit denen Weltläden ihre lokalen Angebote bewerben können.

    Einige konkrete Ideen:

    treubleiben.de ist eine bundesweite Plattform, auf der sich Geschäfte und lokale mit ihren Angeboten eintragen können. Hier könnt ihr eure Lieferdienste und Öffnungszeiten bekanntmachen. Die Eintragung läuft einfach und kostenlos über ein Online-Formular.

    Gastronomen, Bäcker, Metzger & Lebensmittelläden stellen bei uns ihr Angebot kostenlos online.
    Und du findest dieses Angebot dann hier ganz einfach.

    Gutscheine: Ihr könnt euren Kund*innen vorschlagen, dass sie Gutscheine kaufen, die sie einlösen können, wenn der Laden wieder geöffnet ist. So könnt ihr die finanziellen Einbußen zumindest teilweise abfangen. Die Aktion könnt ihr über einen E-Mail-Newsletter bekanntmachen und die Gutscheine per Post verschicken.

    Lieferdienst: Einige Weltläden haben sich dazu entschieden, ihren Kund*innen kurzfristig einen Lieferservice anzubeiten. Hier einige Beispiele: Weltladen Oberursel, Weltladen Lübeck.
    Der Weltladen Dieburg hat ein Online-Bestellformular, das Kund*innen die Nutzung des Lieferdienstes erleichtert.
    Es bietet sich an, hier besonders diejenigen Lebensmittel zu bewerben, die ein recht kurzes MHD haben (Kaffee, (Zotter-)Schokolade usw.).

    Verkaufsstand auf dem Öko-/Wochenmarkt: Auf den meisten Wochenmärkten darf weiterhin regulär verkauft werden. Wir haben von einigen Weltläden die Rückmeldung bekommen, dass sie recht problemlos und kurzfristig einen Stand auf dem lokalen Wochenmarkt bekommen konnten. Mancherorts konnten Schüler*innen, die im Moment aufgrund der Schulschließungen etwas Zeit übrig haben, dafür gewonnen werden, die Standdienste zu übernehmen, sodass ältere Weltladen-Aktive zuhause bleiben können.

    Verkauf ans Ladenteam: Oft sind die Teammitglieder die besten Kund*innen. Manche Weltläden weisen in ihrer Kommunikation mit den eigenen Mitarbeiter*innen explizit darauf hin, dass "Personaleinkäufe" auch für Nachbar*innen, Verwandte und Bekannte genutzt werden können und die Teammitglieder darauf hinweisen sollen. Also eine Art Nachbarschafts-Lieferservice durch die Mitarbeiter*innen. Sehr hilfreich, um wenigstens ein bisschen Liquidität aufrecht zu erhalten.

    Osterlebensmittel können zum Einkaufspreis z.B. an die örtlichen Bioläden weiterverkauft werden, die meist weiter geöffnet haben. Oder es gibt einen Extra-Verkaufstag für die Ostersachen, der groß (im Schaufenster und per Kund*innen-Newsletter/Facebook/Instagram) angekündigt wird.

    Osterpakete: Der Weltladen Bornheim hat Osterpäckchen mit Schoko-Hasen, Schoko-Eiern und anderen Leckereien zusammengestellt und per Newsletter und auf ihrer Website mit großer Resonanz beworben. Auch der Weltladen Filderstadt liefert Faire Osterpakete. Hier haben Kund*innen sogar die Wahl zwischen 5 verschiedenen Ausführungen.

    Unkonventionelle Maßnahmen: Eine schöne Möglichkeit seine Osterartikel und andere Produkte filmisch zu bewerben hat der Weltladen Lübeck gefunden. Auf der Website des Ladens könnt ihr euch sieben kleine Videos anschauen.

    Online-Angebote der Kommunen: Viele Kommunen haben Übersichtsseiten angelegt, auf denen Einzelhandelsgeschäfte ihre Online-Angebote auflisten können, beispielhaft die Seite der Stadt Mainz.

    Ein Zeichen globaler Solidarität setzt der Weltladen Weiden, der die folgende Idee gerne teilen möchte: Menschen kaufen Osterschokolade und wickeln eine kleine Banderole drumherum mit der Aufschrift "Ich in ein Zeichen globaler Solidarität. 100 % bio, 100 % fair.". Als Zeichen der Verbundenheit wird die Süßigkeit um Ostern herum an nette Menschen verteilt. Hier findet ihr eine Vorlage für die Banderolen.

    Aktualisiert am: 3.4.2020

  • Angesichts der aktuellen Krise sagen wir die Veranstaltung schweren Herzens ab: Die Weltladen-Fachtage 2020 finden nicht statt. Zu groß sind die Planungsunsicherheiten und die mit dem Virus verbundenen Risiken.
    Wir haben viel Zeit und Energie in die Planung und Organisation gesteckt und sind uns sicher, es wäre gemeinsam mit euch, den Ausstellern und Referent*innen eine wunderbare Veranstaltung geworden.

    Selbstverständlich werden eure bereits erfolgten Anmeldungen storniert. Eine Rechnungstellung erfolgt nicht.

    Wir werden den persönlichen Austausch mit euch vermissen und bedauern sehr, dass wir euch die Workshops und Foren nicht in der gewohnten Form bieten können. Noch schwerer wiegt jedoch der Ausfall der Messe: Für zahlreiche Lieferanten und ihre Handelspartner ist sie ein wichtiges Ereignis im Jahr, um mit euch persönlich in Kontakt zu sein und euch die neuesten Trends und Produkte vorzustellen. 

    Wir prüfen in den kommenden Wochen, inwiefern wir einzelne Elemente der Weltladen-Fachtage eventuell auf anderem Wege umsetzen können. Für die Mitgliederversammlung erwägen wir eine eintägige Veranstaltung im Herbst 2020. Sobald hierzu Konkretes feststeht, melden wir uns bei euch.

    Sehr gern könnt ihr euch den Termin der kommenden Weltladen-Fachtage und Mitgliederversammlung vormerken: 11.-13. Juni 2021.

    Aktualisiert am 2.4.2020

  • Mit unserem Fach-Newsletter senden wir Weltläden und Fair-Handels-Aktiven monatlich Informationen zu unserer Arbeit, dem Fairen Handel, Veranstaltungen und Angeboten. Jetzt, während der Corona-Krise, verschicken wir zusätzlich einen Sonder-Newsletter ca. einmal pro Woche, um euch immer auf dem Laufenden zu halten. Wir empfehlen allen Weltladen-Aktiven, die bisher noch nicht auf dem Verteiler sind, sich hier anzumelden.

    Erstellt am: 2.4.2020

  • Wir haben nun die Umfrage zur Situation in euren Läden ausgewertet und präsentieren euch hier die Ergebnisse. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich teilgenommen habt!

    Erstellt am: 1.4.2020

  • Durch die Corona-Pandemie stehen wir alle, einzelne Weltläden, die Fair-Handels-Importeure, unsere Fair-Handels-Partner weltweit und auch der Weltladen-Dachverband vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen.

    Bereits Ende März haben wir daher die aktion #fairsorgung (www.aktion-fairsorgung.de) ins Leben gerufen, die Weltläden dabei unterstützt, ihre „Corona-Not-Vertriebswege“ (reduzierte Öffnungszeiten, Lieferdienste, Verkauf über Dritte, etc.) bekannt zu machen und sie an den Online-Umsätzen von rund 30 unserer anerkannten Lieferanten zu beteiligen. Darüber hinaus recherchieren wir kontinuierlich, welche Möglichkeiten der staatlichen Krisenhilfen (Kurzarbeit, KfW-Sonderkredite, direkte staatliche Zuschüsse) für Weltläden in Frage kommen und stellen diese Informationen auf dieser Sonderseite zur Verfügung.

    Wir diskutieren auch intensiv, wie einzelne Weltläden und die Weltladen-Bewegung als Ganzes die finanziellen Einbrüche auffangen können. Im Weltladen-Dachverband sind wir derzeit auf der Suche nach Möglichkeiten unsere Kosten zu senken und suchen gleichzeitig nach potenziellen Ersatz-Einnahmen. Dennoch ist das Thema der Höhe der Mitgliedsbeiträge bei uns selbstverständlich auf der Agenda. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage über eventuelle Möglichkeiten der Reduzierung oder Streichung von Mitglieds-Beiträgen treffen können. Wir befinden uns noch im Prozess der Sondierung der Situation und der uns offenstehenden Möglichkeiten. Sollten wir diese Möglichkeit sehen, wird es eine unserer ersten Maßnahmen sein.

    Wir geben in dem Zusammenhang aber bereits zu bedenken,

    • dass unser Beitragsmodell durch den umsatzabhängigen Anteil (außer bei Weltgruppen, die ohnehin einen vergleichsweise niedrigen Beitrag zahlen) bereits berücksichtigt, dass die Umsätze unserer Mitglieder manchmal auch stark schwanken. Bei stark sinkenden Umsätzen sinken auch die Beiträge an uns – das ist in der Beitragsformel so angelegt,
    • dass der Weltladen-Dachverband durch diese Beitragsformel sinkende Beiträge von Mitgliedern und anerkannten Lieferanten verkraften muss. Wir verfügen zwar über begrenzte finanzielle Rücklagen, die aber nicht ausreichen, um eine solche Krise aufzufangen. Bei zusätzlich stark verminderten Einnahmen, zum Beispiel durch die Streichung von Mitgliedsbeiträgen, wären diese Rücklagen schnell aufgebraucht und der Verband in seiner Existenz bedroht,
    • dass die einzelnen Weltläden ihrerseits Möglichkeiten zur Kostensenkung bzw. zur Inanspruchnahme staatlicher Gelder haben. In Frage kommen zum Beispiel Verhandlungen mit Vermieter*innen, die Beantragung von Kurzarbeit (bei hauptamtlich Beschäftigten) sowie die Beantragung staatlichen bzw. regionalen Direkthilfen. Auf dieser Sonderseite halten wir Sie zu diesen Möglichkeiten auf dem Laufenden. Hier haben die Weltläden (aufgrund ihrer Situation als Einzelhandels-Geschäft) unter Umständen sogar mehr Möglichkeiten als der Dachverband.

    Wir sind uns unserer Verantwortung für unsere Mitglieder und deren finanziellen Belastungen durch diese Krise bewusst. Wir bitten die Weltläden und ihre Mitglieder aber noch um etwas Geduld und hoffen auf ein umsichtiges und solidarisches Handeln aller Fair-Handels-Akteure, gerade auch in dieser Krise.

    Aktualisiert am: 31.3.2020

  • Weltläden können für ihre Angestellten Kurzarbeit beantragen. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten bei Kurzarbeit weniger oder überhaupt nicht. Dies sind die Voraussetzungen:

    • Kurzarbeitergeld kann für Voll- und Teilzeitstellen, nicht jedoch für Minijobs, beantragt werden.
    • Es kann ab 1 Arbeitnehmer*in im Betrieb beantragt werden.
    • Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts.

    Wichtig ist, dass ihr die Antragsfristen einhaltet: Um Kurzarbeitergeld zu bekommen, müsst ihr die Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Die Anzeige muss spätestens am letzten Tag des Monats, in dem zum ersten Mal kurzgearbeitet wird, dort eingegangen sein.

    Angesichts der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" wurde am 13. März 2020 veröffentlicht und gilt rückwirkend zum 1. März. und enthält folgende u.a. Änderungen (zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020):

    • 10-Prozent-Schwelle: Ein Betrieb soll Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (normalerweise liegt die Schwelle liegt bei 30 Prozent).
    • Kurzarbeitergeld für Leiharbeitnehmer: Der Bezug von Kurzarbeitergeld soll auf den Bereich der Leiharbeit erweitert werden.
    • Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge: Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, vollständig erstatten.

    Auf der Sonderseite der Agentur für Arbeit findet ihr Antworten auf viele Fragen sowie zwei Erklärvideos zur Beantragung.

    Aktualisiert am: 25.03.2020

  • Die allermeisten Mitarbeiter*innen arbeiten inzwischen vom Homeoffice aus, sind aber weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar. Auch unsere Erreichbarkeit unter 06131-68907-80 halten wir soweit wie möglich aufrecht. Aufgrund der vielen Anfragen sind wir im Moment auch außerhalb unserer regulären Telefonzeiten unter dieser Rufnummer erreichbar. Sollten wir doch kurzfristig mal nicht erreichbar sein, hinterlasst uns bitte eine Nachricht auf dem AB oder schickt uns eine Mail. Wir melden uns dann schnellstmöglich zurück.

    Aktualisiert am: 19.3.2020

  • Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf weitere Hotlines mit Informationen zum Coronavirus:

    • 116117 - der ärztliche bereitschaftsdienst
    • 0800 011 77 22 – die Nummer der unabhängigen Patientenberatung Deutschland
    • 030 346 465 100 – das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
    • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung bietet die Behördennummer 115 (www.115.de)
    • Für Gehörlose und Hörgeschädigte gibt es ebenfalls einen Beratungsservice unter der Faxnummer 030 340 60 66 07, per Mail info.deaf@bmg.bund.de / info.gehoerlos@bmg.bund.de und über Video mit dem Gebärdentelefon unter gebaerdentelefon.de/bmg/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

Kontakt:

Passend zum Thema

Gemeinsam durch die Krise

aktion #fairsorgung

Mit der aktion #fairsorgung bieten wir der Bevölkerung die Möglichkeit, sich auch während der Corona-Krise flächendeckend mit fair gehandelten Produkten zu versorgen und stellen gleichzeitig sicher, dass ihr als Weltläden davon profitiert.

mehr lesen

Durch die weltweite Krise sind vielen Menschen die globalen Lieferketten bewusster geworden. Die Arbeiter*innen am Anfang der Produktions- und Lieferketten leiden besonders unter den Folgen der Pandemie. Doch im Fairen Handel unterstützen sich die Partner gegenseitig.

mehr lesen
CC BY 4.0-Lizenz