Bunte Gesichts-Nasen-Bedeckungen
M. Latz
Informationen für Weltläden

Umgang mit Corona

Zuletzt aktualisiert am: 25.2.2021

Antworten auf die häufigsten Fragen

  • Einige Bundesländer haben inzwischen erste Lockerungen beschlossen, andere werden voraussichtlich folgen. Da wir nicht die Entwicklungen in allen Bundesländern regelmäßig im Blick haben können, bitte wir euch, euch auf den Seiten der jeweiligen Landesministerien zu informieren.

    Erstellt am: 25.2.2021

  • Die Ergebnisse der dritten Umfrage zum Thema "Weltläden und Corona" findet ihr hier.

    Aktualisiert am: 5.2.2021

  • In den meisten Bundesländern gilt spätestens seit dem 25. Januar in Einzelhandelsgeschäften und anderen Bereichen eine verschärfte Maskenpflicht, die je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird. _Die Pflicht ist, mit der Ausnahme von Bremen, bereits in Kraft getreten. Wir haben hier für euch eine Übersicht zusammengestellt. Bitte recherchiert dennoch auch selbst, da wir trotz großer Sorgfalt nicht immer alle Änderungen in allen Bundesländern im Blick haben.

    BADEN-WÜRTTEMBERG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BAYERN:

    • Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken

    BERLIN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BRANDENBURG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BREMEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)
    • Die Pflicht tritt erst ab dem 1. Februar in Kraft. Bis zum 31. Januar gilt eine Übergangspflicht, während der das Tragen von medizinischen Masken empfohlen wird.

    HAMBURG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    HESSEN: 

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    MECKLENBURG-VORPOMMERN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    NIEDERSACHSEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    NORDRHEIN-WESTFALEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    RHEINLAND-PFALZ:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    SAARLAND:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    SACHSEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken)

    SACHSEN-ANHALT:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken)

    SCHLESWIG-HOLSTEIN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    THÜRINGEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken

    Aktualisiert am: 25.1.2021

  • Die Beschlüsse der Telefonkonferenz der Kanzlerin und der Ministerpräsident*innen vom Sonntag werden bis Mittwoch in rechtlich verbindliche Verordnungen auf Länderebene umgesetzt. Die Umsetzung der Verordnungen im Bereich des Einzelhandels obliegt dann den kommunalen Vollzugsbehörden. Länderspezifische Auskünfte erhaltet ihr auch bei euren Fair-Handels-Berater*innen.

    Hinweis: Wir konzentrieren uns bei unserer Recherche auf Abschnitte in den Verordnungen, die direkt den Einzelhandel betreffen. Allerdings können auch anderen Passagen für den Weiterbetrieb eines Weltladens relevant sein, z. B. wenn sie die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln betreffen. Außerdem können Sonderregelungen für Kommunen mit besonders hohen Fallzahlen erlassen werden.

    Da wir nicht sicherstellen können, von allen Änderungen in allen Bundesländern immer zeitnah zu erfahren und auch keine Rechtsberatung leisten dürfen, empfehlen wir euch, die jeweiligen länderspezifischen Informationen auch selbst zu recherchieren. Nutzt dafür die Links auf dieser Seite und ggfs. Informationen eurer Gewerbeaufsichtsämter, Gewerbevereine oder Kommunen.

    BADEN-WÜRTTEMBERG:

    Übersicht über die ab 11. Januar 2021 geltenden Regelungen

    Zu Mischsortimenten heißt es hier:

    "Geschäfte mit Mischsortiment dürfen alle Waren verkaufen, wenn die Produkte für den täglichen Bedarf zu 60% überwiegen. Sollte das Sortiment der verbotenen Artikel überwiegen, darf das Geschäft mit einer räumlichen Abtrennung lediglich die Artikel des  täglichen Bedarfs verkaufen."

    Zu Abhol- und Lieferdiensten heißt es:

    "Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Lieferdienste anbieten. Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Abholangebote (Click & Collect) anbieten. Dabei müssen feste Zeitfenster für die Abholung vereinbart werden. Die Hygienekonzepte vor Ort müssen eingehalten und Warteschlangen vermieden werden."

    Zusätzliche Informationen finden sich in den FAQ:

    "Wenn Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil weitmindestens 60 Prozent des Umsatzes oder der Verkaufsfläche beträgt. In diesem Fall dürfen alle Sortimente vertrieben werden, die auch gewöhnlich verkauft werden. In allen anderen Fällen darf ausschließlich der erlaubte Sortimentsteil weiterhin verkauft werden, sofern durch eine räumliche Abtrennung zum verbotenen Sortimentsteil gewährleistet ist, dass dessen Verkauf unterbleibt. Hiervon unberührt bleibt die Möglichkeit, dass die zuständigen Behörden im Einzelfall hiervon abweichende Entscheidungen treffen können. Die Kontrolle und Sicherstellung der Einhaltung der Regeln zum Mischsortiment vor Ort obliegt hierbei dem Betreiber selbst."

    BAYERN:

    2126-1-15-G Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) vom 15. Dezember 2020

    § 12 (Seite 6-7) enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel.

    Eine Aussage zu Mischbetrieben findet sich in den FAQ Corona-Krise des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

    "Mischbetriebe des Handels oder der Dienstleistungen (Beispiele Kiosk, Handel mit verschiedenen Sortimenten, Schreibwarenhandel mit Poststation, Lottoläden) werden nach dem Schwerpunktprinzip beurteilt. Sie können insgesamt öffnen, wenn der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit (mehr als 50 %) im erlaubten Bereich (Beispiel Verkauf von Lebensmitteln, Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) liegt. Sie können dann auch die übrigen Sortimente verkaufen, um die betrieblichen Abläufe nicht zu belasten. Bei Mischbetrieben, bei denen der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im nicht erlaubten Bereich liegt, kann ausschließlich der erlaubte Teil (etwa Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) weiter erfolgen."

    Für Läden, die schließen müssen, sind Abholdienste (Click & Collect& untersagt): §12(1): Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr und zugehörige Abholdienste sind untersagt.

    BERLIN:

    Verordnung zur Neufassung der Berliner Vorschriften zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Vom 14. Dezember 2020

    § 14 enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel.

    Aus Orientierungshilfe für Gewerbe geht hervor, dass ihr komplett öffnen dürft, wenn für mehr als 50 Prozent eures Sortiments die Ausnahmeregeln gelten. Bei weniger als 50 Prozent dürft ihr nur diesen Teil eures Sortiments verkaufen.

    Zur Abholung und Lieferung vorbestellter Waren im Einzelhandel heißt es:
    „Die vom Öffnungsverbot betroffenen Verkaufsstellen dürfen ihre Waren weiterhin zur Abholung und Lieferung anbieten. Für die Organisation der Abholung und Lieferung durch Kunden, Gewerbetreibende und Lieferdienste (z.B. Click & Collect-Systeme) müssen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen eingehalten werden.“

    BRANDENBURG:

    Dritte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg(Dritte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung –3. SARS-CoV-2-EindV) Vom 15. Dezember 2020

    § 8 enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel. Zu Mischsortimenten heißt es in (2):

    "Wenn durch Verkaufsstellen des Einzelhandels Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht nach Absatz 1 Satz 2gestattet ist, verkauft werden, wenn der zugelassene Sortimentsteil überwiegt; die betreffenden Verkaufsstellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Verkaufsstelle der nicht zugelassene Teil des Sortiments überwiegt, gilt die Schließungsanordnung nach Absatz 1 Satz 1 bis zu einer entsprechenden Aufstockung des zugelassenen Sortiments für die gesamte Verkaufsstelle."

    In §8 (1) 16. sind Abhol- und Lieferdienste von der Schließung ausgenommen, allerdings wurden diese bisher nicht näher definiert.

    BREMEN:

    Dreiundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Dreiundzwanzigste Coronaverordnung) Vom 15. Dezember 2020

    § 4 11.(3) enthält die Ausnahmen für den Einzelhandel. In 17. heißt es zu Mischsortimenten:

    "17. Gemischtwarenläden, sofern sie im Schwerpunkt Waren des täglichen Bedarfs oder der Grundversorgung nach den Nummern 1 bis 15 anbieten."

    Auch wenn keine Ausnahme zur Öffnung vorliegt, sind Vorbestellungen und Abholungen auch bei geschlossenem Laden möglich, solange die Kund*in den Laden einzeln betritt oder die Ausgabe draußen stattfindet. Lieferservices sind ebenfalls möglich (siehe §4 (2) 11).

    HAMBURG:

    Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) vom 30. Juni 2020 (gültig ab 16. Dezember 2020) 14. Dezember 2020 Es handelt sich hier um eine nichtamtliche Lesefassung

    § 4c enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel. Zu Mischsortimenten heißt es in (4):

    "Betriebe und Einrichtungen mit gemischtem Warensortiment dürfen ihre Verkaufsstellen für den Publikumsverkehr öffnen, wenn Waren, die dem typischen Sortiment eines der in Absatz 3 Satz 1 genannten Betriebe oder einer der in Absatz 3 Satz 1 genannten Einrichtung entsprechen, den Schwerpunkt ihres Sortiments bilden. Diese Betriebe können Waren des gesamten Sortiments verkaufen, das sie gewöhnlich vertreiben. Das Warenangebot, das nicht dem Angebot einer der in Absatz 3 Satz 1 genannten Betriebe oder Einrichtungen entspricht, darf nicht erweitert werden."

    In den Erklärungen für den Einzelhandel heißt es:

    „Zulässig ist die Auslieferung von Gütern und Speisen auf Bestellung sowie deren Abverkauf im Fernabsatz zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume unter Wahrung des Abstandsgebots. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist bis zum 10. Januar 2021 untersagt.“

    HESSEN: 

    Lesefassung (Stand: 16. Dezember 2020) Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) Vom 26. November 2020

    Hier erscheint uns vor allem § 3a Abs. 1 relevant (Seite 6-7). Zur Kategorisierung eines Einzelhandelsgeschäftes (z. B. Lebensmittel- oder Nicht-Lebensmittelgeschäft) heißt es dort:

    "Entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment; über eine Grundversorgung hinausgehende Sortimentserweiterungen sind nicht gestattet."

    Uns ist aufgefallen, dass in Hessen laut § 3a, Abs. (1), Satz 6 Feinkostgeschäfte geöffnet bleiben dürfen. Ein Weltladen könnte sich hier also auch als ein solches Geschäft kategorisieren, falls die Eingruppierung als Lebensmittelgeschäft angezweifelt wird.

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) Stand: 16. Dezember 2020

    Hier heißt es auf Seite 3:

    "Die Verkaufsstellen des Einzelhandels sind ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 zu schließen. Ausnahmen sind für die Grundversorgung der Bevölkerung vorgesehen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, darf weiterhin im bisherigen Umfang erfolgen, aber keinesfalls ausgeweitet werden."

    Auf Seite 20 heißt es:

    "Bei Mischwarenläden entscheidet der Schwerpunkt im Sortiment. Handelt es sich überwiegend um ein erlaubtes Sortiment, darf das Geschäft insgesamt geöffnet bleiben und darf Waren des gesamten Sortiments verkaufen. Andernfalls muss das Geschäft schließen.

    (...)

    "Das Anbieten von Abhol- und Lieferdiensten ist den für den Publikumsverkehr geschlossenen Verkaufsstätten ausdrücklich erlaubt. Bestellungen können telefonisch, per Email oder über ein Online-Angebot aufgenommen werden. Die Waren können abgeholt oder geliefert werden."

    (...)

    "Für den Publikumsverkehr geschlossene Einrichtungen dürfen zu betriebsinternen Zwecke wie beispielsweise Inventur oder Renovierung weiterhin betreten werden."

    MECKLENBURG-VORPOMMERN:

    Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) Vom 28. November 2020 Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.12.2020 bis 10.01.2021

    § 2 enthält den folgenden Absatz:

    "(1) Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels sind für Kunden geschlossen. Hiervon ausgenommen sind der Einzelhandel mit dem überwiegenden Sortiment für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Blumenläden, Weihnachtsbaumverkauf und der Großhandel. Ein Verkauf mittels Abholung und Lieferdiensten bleibt auch für geschlossene Verkaufsstellen gestattet. Nicht von der Schließung betroffene Einzelhandelsbetriebe dürfen beim Verkauf nicht über ihr bestehendes Angebotssortiment hinausgehen.“

    NIEDERSACHSEN:

    Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2(Niedersächsische Corona-Verordnung) Vom 30. Oktober 2020 (Nds. GVBl. S. 368) Geändert duch ... Verordnung vom 15. Dezember 2020 (Nds. GVBl. S. 48)

    §10 (1 b) (Seite 12-13) enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel. Hier heißt es zu Mischsortimenten:

    "Zulässig sind auch Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch regelmäßig Waren umfasst, die dem Sortiment einer der in Satz 1 Nrn. 1 bis 9 und 16 bis 19 genannten Verkaufsstellen entsprechen, wenn die Waren den Schwerpunkt des Sortiments bilden; bilden die betreffenden Waren nicht den Schwerpunkt des Sortiments, so ist der Verkauf nur dieser Waren zulässig. Zulässig ist auch die Auslieferung jeglicher Waren auf Bestellung sowie deren Verkauf im Fernabsatz zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume unter Wahrung des Abstandsgebots nach § 2 Abs. 2 Satz 1."

    NORDRHEIN-WESTFALEN:

    Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2(Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)Vom 30. November 2020 In der ab dem 16. Dezember 2020 gültigen Fassung

    Die Schließungs- und Öfffnungsregeln für den Einzelhandel sind in § 11 (Seite 11-12) geregelt. Zu Läden mit Mischsortiment heißt es in (3):

    "(3) Für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch Waren umfasst, die dem regelmäßigen Sortiment einer der in Absatz 1 Satz 1 genannten Verkaufsstellen entsprechen, gilt: bilden diese Waren den Schwerpunkt des Sortiments, ist der Betrieb der Verkaufsstelle insgesamt zulässig, anderenfalls ist nur der Verkauf dieser Waren zulässig."

    Zur Abholung ("Click & Collect") und zu Lieferdiensten heißt es in § 11 (2):

    "(2) Der Betrieb von nicht in Absatz 1 genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels ist untersagt. Zulässig ist insoweit lediglich der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren; die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nur zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann."

    RHEINLAND-PFALZ:

    Vierzehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (14. CoBeLVO) vom 14. Dezember 2020

    § 5 (Seite 7 - 8) befasst sich hier mit dem Einzelhandel. Zur Kategorisierung eines Einzelhandelsgeschäftes (z. B. Lebensmittel- oder Nicht-Lebensmittelgeschäft) heißt es hier in Absatz (3): 

    "Bietet eine Einrichtung neben den in Satz 1 und 2 genannten Waren oder Dienstleistungen weitere Waren oder Dienstleistungen an, ist dies zulässig, soweit das weitere Waren- oder Dienstleistungsangebot nicht den Schwerpunkt des Verkaufs oder Angebots bildet."

    In § 5 (2) heißt es, dass Abhol-, Liefer- und Bringdienste nach vorheriger Bestellung zulässig sind.

    SAARLAND:

    Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Vom 15. Dezember 2020

    §7 (3) (Seite 9) enthält die Ausnahmeregelungen für den Einzelhandel. Hier heißt es zu Mischsortimenten:

    "Mischsortimente in SB-Warenhäusern oder Vollsortimentgeschäften, sowie in Discountern und Supermärkten und sonstigen Ladengeschäften dürfen verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil im gesamten Warenangebot wesentlich überwiegt (Schwerpunktprinzip). Diese Betriebe dürfen alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich – auch in Form von Aktionsangeboten – verkaufen. Eine Ausweitung des Angebots über das zum 12.Dezember 2020 geltende Angebot hinaus ist grundsätzlich nicht erlaubt."

    Weiter heißt es zum Abhol- und Lieferservice: "Dieser ist erlaubt, da hier die Begegnungsdauer der Personen so kurz ist, dass die Ansteckungsgefahr sehr gering ist. Hierunter fallen auch sog. „click and collect“- bzw. „click and bring“- Dienste und andere Werks- und Dienstleistungen."

    SACHSEN:

    Lesefassung vom 15.12.2020 Verordnungdes Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung –SächsCoronaSchVO) Vom 11. Dezember 2020 (Stand 15. Dezember 2020)

    Eine Aussage zu Mischbetrieben findet sich auf der Seite Häufige Fragen zu den Bekanntmachungen:

    "Öffnen dürfen nur Geschäfte für Waren des täglichen Bedarfs und die Grundversorgung der Bevölkerung (Lebensmittel, Getränke, Apotheken, Drogerien etc.). Diese haben ihr Sortiment auf Waren für den täglichen Bedarf und die Grundversorgung zu beschränken: angeboten werden dürfen Lebensmittel, Tierbedarf, Getränke, Drogeriebedarf, Zeitungen etc. Sortiment, das darüber hinausgeht, darf nicht verkauft werden, z. B. Spielwaren, Textilien, Blumen, Möbel, Sportausrüstung, Technik, Bücher."

    Zu Abholdiensten heißt es dort: "Waren dürfen nur in den Geschäften abgeholt werden, die öffnen dürfen."

    SACHSEN-ANHALT:

    Neunte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung (15. Dezember 2020)

    § 7 (Seite 6) enthält die Regelungen für den Einzelhandel. Mischsortimente werden in (3) thematisiert:

    "Wenn Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht nach Absatz 2 gestattet ist, verkauft werden, wenn der zugelassene Sortimentsteil überwiegt; die betreffenden Verkaufsstellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Verkaufsstelle der nicht zugelassene Teil des Sortiments überwiegt, gilt die Schließungsanordnung nach Absatz 1 für die gesamte Verkaufsstelle."

    In § 7 (2) heißt es, dass Abhol- und Lieferdienste von der Schließungsverfügung ausgenommen sind.

    SCHLESWIG-HOLSTEIN:

    Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 Verkündet am 14. Dezember 2020, in Kraft ab 16. Dezember 2020

    § 8 enthält die Regelungen für den Einzelhandel. Hier heißt es in (1) zu Mischsortimenten:

    "Im Falle von Mischsortimenten sind die überwiegenden Sortimentsteile maßgeblich."

    Weiter heißt es in der Verordnung: "Es kommt auf den Schwerpunkt des Sortiments für die Entscheidung an, ob die Verkaufsstellen geöffnet bleiben können. Bei einer Abgrenzung von erlaubten zu nicht erlaubten Sortimenten ist maßgeblich, welches überwiegt, mithin mehr als 50 % ausmacht. Ist insofern das Hauptsortiment erlaubt, darf das nicht erlaubte Nebensortiment mitverkauft werden. Es muss nicht abgedeckt werden. Dabei wird erwartet, dass keine Ausweitung der non-food-Produkte im Lebensmitteleinzelhandel über den bisherigen Umfang hinaus erfolgt. Mit der Regelung wird erreicht, dass bestimmte Produkte wie beispielsweise Zigaretten am Markt noch zu erlangen sind. Im umgekehrten Fall, wenn nur das Nebensortiment erlaubt ist, ist die Verkaufsstelle ganz zu schließen. Hierbei hilft es nicht, die nicht erlaubten Sortimentsteile abzudecken. Das führt nicht dazu, dass nun die Verkaufsstelle zu einer erlaubten Verkaufsstelle wird. Bei der Betrachtung ist das ursprüngliche Sortiment einzubeziehen."

    Und: "Auch Abhol- und Lieferdienste sind als Dienstleistungen zulässig."

    THÜRINGEN:

    Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verschärfung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zur Ergänzung der allgemeinen Infektionsschutzregeln Vom 14. Dezember 2020

    § 8 thematisiert Ausnahmen für die Öffnung des Einzelhandels. Dort heißt es zu Mischsortimenten in (3):

    "Geschäfte nach Absatz 2 Satz 1 mit gemischtem Sortiment dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet bleiben, wenn und soweit

    1. die angebotenen Waren dem regelmäßigen Sortiment entsprechen und
    2. die Waren den Schwerpunkt des Sortiments bilden.

    Geschäfte im Sinne des Satzes 1 sind solche, die neben den in Satz 1 genannten auch Waren aus nach Absatz 2 Satz 1 untersagten Geschäftsbereichen, für die keine Ausnahme nach Absatz 2 Satz 2 vorliegt, enthalten. Den Geschäften bleibt unbenommen, durch abgegrenzte Teilschließungen den Schwerpunkt in nach Absatz 2 Satz 2 zulässigen Sortimenten nach Satz 1 Nr. 2 zu gewährleisten."

    Falls für einen Weltladen also festgestellt wird, dass Lebensmittel keinen ausreichenden Schwerpunkt im Sortiment bilden, können Teile des Non-Food Bereichs (oder das gesamte Non-Food Sortiment) vom Verkauf ausgeschlossen werden, um diesen Schwerpunkt herbeizuführen.

    Zu Abhol- und Lieferdiensten heißt es: "mit Ausnahme Telefon- und Onlineangebote ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung zu schließen und geschlossen zu halten." Wir leiten daraus ab, das Click & Collect Angebote nicht zulässig sind.

    Aktualisiert am: 13.1.2021

  • Nein. Laut Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 werden die bislang geltenden Regelungen für den Einzelhandel vorerst bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Die nächsten Beratungen der Runde sind für den 25. Januar vorgesehen. Dann sollen die ab 1. Februar geltenden Regeln abgestimmt werden.

  • Das Bestellen und Abholen von Waren, "Click & Collect", wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Wir veröffentlichen die Informationen für die einzelnen Bundesländer nach und nach unter "Welche Rechtsverordnungen gibt es in den einzelnen Bundesländern zum Winter-Lockdown".

    Erstellt am: 16.12.2020

  • Informationen zu möglichen finanziellen Hilfen werden wir so bald wie möglich, an dieser Stelle veröffentlichen.

    Erstellt am: 16.12.2020

  • Ab Mittwoch, 16. Dezember gelten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen. Die Regelungen, die am Sonntag bei der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer vereinbart wurden, werden auf Länderebene in konkrete, rechtlich verbindliche Verordnungen umgesetzt und an die jeweiligen Infektionszahlen angepasst. Da viele Bundesländer noch keine konkreten Verordnungen erlassen haben (Stand 14. Dezember, 12 Uhr), stehen zahlreiche Details noch aus. Trotzdem möchten wir euch unsere Sicht auf die Dinge sowie erste Recherche-Ergebnisse und mögliche Argumentationshilfen weitergeben. Weitere neue Informationen stellen wir euch auf dieser Seite zur Verfügung, sobald die Bundesländer ihre Rechtsverordnungen erlassen haben.

    Die den Einzelhandel betreffende Regelung aus den Beschlüssen vom Sonntag, 13. Dezember besagt im Wortlaut (Punkt Nr. 5):

    „Der Einzelhandel mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, der Apotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden.“

    Aus dieser Regelung lesen wir NICHT heraus, dass Weltläden ab Mittwoch pauschal schließen müssen. Wir freuen uns daher, wenn ihr euch entscheidet, eure Läden geöffnet zu halten. Da Lebensmittelgeschäfte von der Schließung ausgenommen sind, solltet ihr den Verkauf von Lebensmitteln in den Vordergrund rücken – z.B. auch durch eine entsprechende Dekoration der Schaufenster.

    Inwiefern der Verkauf von Handwerksartikeln komplett untersagt wird, können wir auf Basis der uns aktuell vorliegenden Informationen nicht sagen, dies hängt von den jeweiligen Rechtsverordnungen der Länder und deren Anwendung durch die kommunalen Behörden ab. Zunächst interpretieren wir die Bundesentscheidung so, dass weiterhin alle Produkte verkauft werden dürfen.

    Wenn ihr eure Läden schließen wollt, ist auch das sehr verständlich. Die Gesundheit eurer Mitarbeitenden und eurer Kundschaft hat die höchste Priorität.

    Falls ihr eure Läden offen lassen möchtet ist es sehr wichtig, dass ihr ein an die aktuellen Vorgaben angepasstes Hygienekonzept habt und dieses auch sehr genau umsetzt. Ihr solltet euer Hygienekonzept verschriftlichen und von innen und außen gut sichtbar an die Ladentür hängen.

    Unabhängig davon, ob ihr den Laden weiterhin geöffnet haltet oder schließt, habt ihr die Möglichkeit, einen Liefer- bzw. Abholservice einzurichten. Das heißt, eure Kund*innen bestellen per Telefon oder E-Mail und ihr liefert die Ware zu einem vereinbarten Zeitpunkt aus bzw. die Kundschaft kann sie zu bestimmten Zeiten fertig zusammengestellt im Laden abholen.

    Wer den Laden schließt und noch keine gute Warenpräsentation auf der Website hat, kann das Schaufenster mit Artikeln füllen, an denen auf einem Schild nicht nur der Preis, sondern auch deutlich sichtbar eine Zahl zu erkennen ist. Dann können Kund*innen einfach sagen/mailen: "Ich hätte gerne dieses Handtuch mit der Nr. 3 aus Ihrem Schaufenster und dazu die Klangschale mit der Nr. 7".

    Ihr solltet eure aktuellen Öffnungszeiten sowie ggf. weitere Angebote (Liefer- bzw. Abholservice, Gutscheine, …) gut sichtbar ins Schaufenster bzw. in die Ladentür hängen. Über eure weiteren Kommunikationskanäle (Website, Kund*innen-E-Mail-Verteiler, Facebook, Instagram, …) sollte ihr diese Informationen natürlich ebenfalls streuen.

    Wir empfehlen, dass alle Verkäufer*innen im Weltladen sogenannte FFP2-Schutzmasken tragen. Ein/e Verantwortliche/r sollte sich um die Beschaffung der Masken kümmern; die Kosten für die Masken sollte der Laden übernehmen.

    Noch zwei Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen:

    • Um Einnahmeverluste abzufedern, plant die Bundesregierung eine verbesserte Überbrückungshilfe III, die Zuschüsse zu den Fixkosten vorsieht. Die durch angeordnete Schließungen betroffenen Unternehmen können außerordentliche Wirtschaftshilfen beantragen, auch für den Wertverlust von Waren. Weitere Informationen zu den vorgesehenen Finanzhilfen werden wir demnächst recherchieren und auf dieser Seite zur Verfügung stellen.
    • Die Nutzungsbeschränkungen von Verkaufsräumen in Folge der Pandemie könnten als schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage angesehen werden. Es steht zu vermuten, dass Gespräche mit Vermietern über Mieterlass oder -Stundung daher Erfolg haben könnten.

    Am 5. Januar 2021 soll über die weiteren Maßnahmen beraten werden, die ab dem 11. Januar 2021 gelten werden.

    Zusätzlich zu den genannten Empfehlungen appellieren auch wir eindringlich, größte Vorsicht walten zu lassen und Kontakte in den nächsten Tagen auf ein Minimum zu reduzieren.

    Aktualisiert am: 16.12.2020

  • Habt ihr eine Soforthilfe beantragt und bewilligt bekommen und stellt im Nachhinein fest, dass euer Sach- und Finanzaufwand des Unternehmens oder die tatsächliche Umsatzeinbuße doch geringer war, seid ihr zu einer Rückzahlung des überzahlten Betrages verpflichtet. Auch durch die Kombination von mehreren Hilfsprogrammen kann es zu einer Überkompensation kommen.

    Wie bei der Antragstellung und deren Voraussetzungen selbst, gibt es auch bei der Abwicklung ggf. notwendiger Rückzahlungsverpflichtungen unterschiedliche Voraussetzungen/Abläufe je nach Bundesland. So bieten einige Bundesländer im Internet Formulare für die Prüfung des tatsächlichen Liquiditätsbedarf und die Meldung ggf. notwendiger Rückzahlungen für die Unternehmer an. IN den meisten Ländern genügt die Schilderung des Sachverhalts und Mitteilung der Rückzahlung an die auszahlende Stelle mittels formlosem Schreiben. Andere Ländern, zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, stellen ein Formular zur Verfügung.

    Die Rückzahlung erfolgt in der Regel auf das auszahlende Konto der jeweiligen Landesbank unter der Angabe „Rückzahlung“, des Bescheiddatums sowie der Bescheidnummer.

    Als Hilfestellung für die Ermittlung des Liquiditätsengpasses kann dieses Formular der nordrhein-westfälischen Soforthilfe dienen. Die Aufstellung auf Seite 4 können auch Weltläden außerhalb von NRW nutzen, um ihren Engpass zu berechnen. Im Zweifelsfall kann euch euer Steuerberater bei der Berechnung unterstützen.

    Die Soforthilfen sind in jedem Fall steuerpflichtig, also in der Steuererklärung für 2020 anzugeben. Denkt daran, dass ihr alle Unterlagen, die mit der Soforthilfe in Zusammenhang stehen, 10 Jahre lang aufbewahren müsst. Stichprobenartige Überprüfungen sind möglich.

    Hier findet ihr Informationen für die einzelnen Bundesländer:

    Baden-Württemberg:

    https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/?t%E2%80%A6_2%2F3=

    https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/soforthilfe/faq-soforthilfe/sonstiges.html

    Bayern:

    https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

    Berlin:

    https://www.ibb.de/de/coronahilfen/faq/faq-soforthilfe-corona.html

    Brandenburg:

    https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/fragen-und-antworten-zum-soforthilfeprogramm/

    Bremen:

    https://www.bab-bremen.de/bab/bundesprogramm-soforthilfe-corona-bremen.html

    Hamburg:

    https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

    Hessen:

    https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq

    Mecklenburg-Vorpommern:

    https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

    Niedersachsen:

    https://www.nbank.de/Blickpunkt/Uebersicht-der-Hilfsprogramme/Bundesfoerderprogramm-Soforthilfen-f%C3%BCr-Kleine-Unternehmen/Niedersachen-Soforthilfe-Corona-Antragsende.jsp

    Nordrhein-Westfalen:

    https://www.vdmnw.de/fileadmin/Dokumente/Corona-Infoseite/Ermittlung_des_Liquiditaetsengpasses_-_NRW-Soforthilfe_2020.pdf

    Rheinland-Pfalz:

    https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-7

    Saarland:

    https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/dokumente-wirtschaft/dokumente-wirtschaft_node.html

    Sachsen:

    https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp

    Sachsen-Anhalt:

    https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/corona-soforthilfe

    Schleswig-Holstein:

    https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/

    Thüringen:

    https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Soforthilfe-2020#vorteile

    Erstellt am: 8.12.2020

  • Hier versuchen wir, euch aktuelle Links zu den rechtlichen Vorgaben in den Bundesländern zur Verfügung zu stellen.

    Da wir nicht sicherstellen können, von allen Änderungen in allen Bundesländern immer zeitnah zu erfahren und da die Regelungen der einzelnen Gemeinden von den bundes- und landesweiten abweichen können, empfehlen wir euch, die jeweiligen länderspezifischen Informationen auch selbst zu recherchieren. Nutzt dafür die Links auf dieser Seite und ggfs. Informationen eurer Gewerbeaufsichtsämter, Gewerbevereine oder Kommunen.

    Ab dem 2. November 2020, zunächst befristet bis zum 30. November, gilt für Einzelhandelsgeschäfte, dass die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 10 m² beschränkt ist. Ob es bei den Personen jeweils nur um Kund*innen handelt oder ob Verkäufer*innen in dieser Zahl enthalten sind, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

    Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

    Bayern: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-562/

    Berlin: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

    Brandenburg: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv

    Bremen: https://www.bremen.de/corona#buerger-innen

    Hamburg: https://www.hamburg.de/verordnung/

    Hessen: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

    Mecklenburg-Vorpommern: https://www.regierung-mv.de/corona/

    Niedersachsen: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

    Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona

    Rheinland-Pfalz: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

    Saarland: https://corona.saarland.de/DE/service/massnahmen/massnahmen_node.html

    Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/

    Sachsen-Anhalt: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/news-detail/news/amtliche-informationen-der-landesregierung/

    Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html

    Thüringen: https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen/

    Aktualisiert am: 8.10.2020

  • Hier teilen wir Empfehlungen der DEAB-Fairhandelsberatung:

    Die rechtliche Lage zum Umgang mit Maskenmuffeln ist eindeutig: In Einzelhandelsgeschäften ist eine derartige Maske, wie andere Hygiene- und Schutzmaßnahmen, in allen Bundesländern verbindlich vorgeschrieben. Wer sich nicht daran hält muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Dies gilt für die/den Einzelnen, aber im Besonderen auch für die Betreiber eines Geschäftes. Der Laden ist u.a. dazu verpflichtet, nach den Vorgaben der gültigen Corona-Verordnungen Kund*innen und Mitarbeiter*innnen zu schützen.

    Wir empfehlen folgendes Vorgehen:

    • vor dem Weltladen (z.B. im Kundenstopper) oder an der Ladentür einen entsprechenden Hinweis "nur mit Maske" gut sichtbar anbringen;
    • Kund*innen, die ohne Maske den Laden betreten, freundlich auf die Regelung hinweisen;
    • für alle, die ihre Maske vergessen haben, Einmal-Masken bereithalten und anbieten;
    • Menschen mit Atemprobleme u.ä. können trotz Schutzvorschriften von der Maskenpflicht befreit sein. Um hier Missbrauch durch falsche Behauptungen vorzubeugen, sieht der Gesetzgeber vor, dass eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorgezeigt wird.
    • uneinsichtige Kundschaft freundlich aber bestimmt auf die Vorschriften hinweisen und bitten den Laden zu verlassen. Auf keinen Fall unter diesen Umständen noch schnell Ware verkaufen! Sicher fällt es nicht allen leicht, auf diese Weise vom eigenen Hausrecht Gebrauch zu machen, schließlich will man ja keine Kundschaft vergraulen.

    Wer sich unsicher ist, sollte nicht vergessen: Der eigene Schutz und der Schutz anderer Kund*innen stehen an erster Stelle! Andere Kund*innen erwarten bestmöglichen Schutz und fühlen sich unwohl, wenn Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden. Ordnungsämter und Behörden sind mancherorts mit Scheinkäufer*innen unterwegs, die unerkannt die Einhaltung der Maskenpflicht überprüfen und Verstöße zur Anzeige bringen.

    Erstellt am: 8.10.2020

  • Das Soforthilfeprogramm von Bund und Ländern ist zum 31. Mai 2020 ausgelaufen, das heißt eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Einige Bundesländer überlegen weitere Programme aufzulegen. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.

    In Baden-Württemberg gibt es die „Krisenberatung Corona“ für kleine und mittlere Unternehmen. Ziel der kostenlosen Beratung ist es, die unternehmerische Lage zu bewerten, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung zu prüfen und eine individuelle Strategie zur Krisenüberwindung zu entwickeln. Hierfür können Unternehmen bis zu vier Beratungstage in Anspruch nehmen.

    Mit dem Programm "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern." unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Initiativen in ländlichen Orten und Regionen, die helfen, Bürgerinnen und Bürger während der COVID-19-Pandemie zu versorgen.

    Gefördert werden Neuanschaffungen wie z.B. im:

    • Bereich Gesundheitsschutz: u.a. Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel, Material für die Selbstmontage von Trennwänden oder deren Anbringen durch Handwerker.
    • Bereich Transport: u.a. Fahrräder, Transportboxen, Kühlboxen, Dienst-Handys und -Tablets und die Anmietung von E-Bikes, E-Rollern, Lastenfahrrädern, Autos oder Transportern.
    • Bereich digitale Ausstattung: u.a. Kameraequipment und Headsets mit Mikrofon für das Abhalten von Videokonferenzen und Honorarkosten für Schulungen zum Einsatz von Hard- und/oder Software.

    Anträge sind bis zum 12. Juli 2020 möglich und können nur von Initiativen gestellt werden, die überwiegend in Städten und Gemeinden mit maximal 50.000 Einwohnern aktiv sind. Der mögliche Förderbetrag liegt zwischen mindestens 2.000 und maximal 8.000 Euro.

    Aktualisiert am: 7.7.2020

  • Alle Informationen zur aktion #fairwertsteuer stellen wir hier zusammen.

    Erstellt am: 25.6.2020

  • Umstellung der Kassensysteme

    Die Bundesregierung hat im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % (ermäßigt von 7 % auf 5 %) befristet für den Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2020 beschlossen. Für alle Weltläden, die ein elektronisches Kassensystem verwenden, bedeutet das, dass ein Software-Update notwendig ist. Diejenigen Läden, die easyWLP verwenden, sind von EDV Wenger darüber informiert worden, dass am 30. Juni in einem Nachtlauf die neuen Steuersätze in den Artikelstammsätze geändert werden. Ebenso wieder am 30. Dezember. Die Läden, die die ehemalige „Jacom“-Software verwenden, sollten ebenfalls ein Infoschreiben erhalten haben.

    Umgang mit der MwSt.-Senkung

    Wir empfehlen den Läden, die die Senkung der Steuersätze an ihre Kund*innen weitergeben möchten, an der Kasse einen Rabatt, zum Beispiel in Höhe von pauschal 2 % zu geben. Das erspart eine aufwändige Änderung aller Preise.

    Die Läden, die die Änderung nicht an ihre Kund*innen weitergeben und die finanzielle Möglichkeit dazu haben, können sich an der gemeinsamen Aktion von Dachverband, Fairhandelsberatung und Lieferanten beteiligen (Informationen dazu folgen).

    Wichtig sind die folgenden Spezialfälle:

    Anzahlungen: Anzahlungen, die ihr im Juni erhaltet für eine Leistung, die erst im Juli eintritt, löst eine Steuerberichtigung aus. Wir empfehlen daher, Anzahlungen im Juni (und dann auch wieder im Dezember) möglichst zu vermeiden.

    Gutscheine: Ebenfalls kommt es zu einer Steuerberichtigung, wenn ihr sogenannte „Einzweckgutscheine“ ausstellt. Das sind Gutscheine, bei denen die Höhe der Umsatzsteuer schon bei der Ausstellung feststeht (z.B. wenn ihr einen Gutschein für einen bestimmten Kaffee ausstellt). Wir empfehlen nur sogenannte „Mehrzweckgutscheine“ auszustellen, das heißt Gutscheine, die für das gesamte Sortiment gelten und bei denen die Steuer erst bei der Einlösung anfällt.

    Das Finanzministerium arbeitet noch an Umsetzungsempfehlungen. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sich noch Änderungen oder Ergänzungen zu Handlungsempfehlungen ergeben, die wir hier veröffentlichen werden. Bei speziellen Fragestellungen wendet euch bitte an eure*n Steuerberater*in.

    Weitere Informationen findet ihr in dieser Handreichung.

    Erstellt am: 25.6.2020

    • Einen Nies-/Sprechschutz für eure Ladentheke, hergestellt aus Birkenholz und PET, erhaltet ihr zum Beispiel bei Werkhaus.
    • Vielleicht möchtet den Thekenschutz auch selbst bauen? Der Weltladen Pankow hat dafür freundlicherweise eine Bauanleitung zur Verfügung gestellt.
    • Die Weltläden in Landau, Bremen und Hamburg-Bergedorf haben ihren Thekenschutz mit der Forderung nach einem Lieferkettengesetz dekoriert. Wie das aussehen kann, seht ihr auf dieser Seite.
    • Der Weltladen Köln hat sich für eine selbstgebaute Hängelösung entschieden:
      • 2 Plexiglasscheiben auf Maß (4 mm Stärke); Löcher für die Aufhängung einbohren; Holzwinkelleiste für die Optik und damit die Scheiben weniger schwingen - werden einfach mit gutem doppelseitigen Klebeband angeklebt;
      • Hohlraumdübel für die Befestigung in der Gipskartondecke; Schraubhaken, Schnur oder Kette und kleine Karabinerhaken für die Aufhängung;
      • Materialkosten ca. Euro 70-80,--.  Dazu braucht man nur noch eine handwerkliche etwas geschickte Person im Team.Vielleicht möchtet den Thekenschutz auch selbst bauen?

    Aktualisiert am: 23.6.2020

  • Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

    Relevant für Weltläden ist insbesondere die Regelung, dass eine steuerbegünstigte Körperschaft (zum Beispiel ein gemeinnütziger Verein) Spenden und Mitgliedsbeiträge aus ihrem ideellen Bereich an den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb weiterleiten darf. Voraussetzung ist, dass mit diesen Mitteln auf die Corona-Krise zurückzuführende Verluste, die bis zum 31. Dezember 2020 entstanden sind, ausgeglichen werden.

    Eine Übersicht über alle Steuererleichterungen findet sich auf der Website des Bundesfinanzministeriums.

    Erstellt am: 15.6.2020

  • Die bisherigen Bund- und Länderhilfen betreffen nur den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von Weltläden. Inzwischen haben einige Bundesländer weitere Programme, speziell für Vereine und ihren ideellen  Bereich zu veröffentlichen.

    Hessen:

    Über das Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ können bis zu 10.000 Euro für Mieten, Betriebskosten, Instandhaltungen und Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno-und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.) beantragt werden. Die Antragstellung ist ab 1.5.2020 möglich.

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Als Soforthilfe für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Mecklenburg-Vorpommern können gemeinnützige Institutionen, z.B. Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, von der Ehrenamtsstiftung MV finanzielle und ideelle Unterstützung erhalten.

    Rheinland-Pfalz:

    Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Infos zu weiteren Bundesländern werden folgen.

    Aktualisiert am: 9.6.2020

  • Im Rahmen des Konjunkturpaketes, auf das sich die Regierungskoalition geeinigt hat, ist eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 19 % auf 16 % bzw. von 7 auf 5 % für die zweite Hälfte dieses Jahres geplant.

    Wir sind derzeit dabei zu recherchieren, was diese Änderung für Weltläden bedeutet und werden so bald wie möglich an dieser Stelle und im nächsten Newsletter Informationen dazu bereit stellen.

    Erstellt am: 8.6.2020

  • Vom 23. April bis zum 4. Mai haben wir eine zweite Umfrage zum Thema „Weltläden und Corona“ durchgeführt, hier findet ihr die Auswertung. Wir leiten aus den Umfrageergebnissen ab, dass die allermeisten Weltläden – bisher jedenfalls - verhältnismäßig gut aufgestellt durch die Krise kommen. Bisher sind es sehr wenige Läden, die in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. 98 % der an der Umfrage teilnehmenden Weltläden sind schon oder werden wieder geöffnet. 25 % der Läden haben Finanzhilfen beantragt, von denen bereits 60 % genehmigt wurden. Besonders erfreulich fanden wir, dass trotz aller Widrigkeiten 40 % geplant hatten, Aktionen zum Weltladentag umzusetzen. Wir freuen uns, dass so viele Weltläden der Situation weiterhin mit viel Engagement und Motivation begegnen. Vielen Dank allen Weltläden, die an der Befragung teilgenommen haben.

    Erstellt am: 19.5.2020

  • Hier berichten wir von den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Menschen entlang der globalen Lieferketten, insbesondere auf die Handelspartner im Globalen Süden: Gelebte Solidarität in der Corona-Krise.

    Dort findet ihr auch viele Links von anerkannten Lieferanten zur Situation der Handelspartner.

    Aktualisiert am 15.5.2020

  • Immer mehr unserer anerkannten Lieferanten bieten fair gehandelte Gesichtsmasken an: 

    handtrade
    Unser anerkannter Lieferant handtrade hat zusammen mit Global Mamas in Ghana ein Konzept entwickelt, um solche Masken zu produzieren und auch nach Deutschland zu importieren. Aktuell gibt es aber noch einige Unwägbarkeiten. Es ist noch nicht klar, wann die Masken geliefert werden können da der Flughafen in Accra (Ghana) zur Zeit geschlossen ist, wie viele Masken Global Mamas in der Kürze der Zeit produzieren kann – sie produzieren, bis das Flugzeug abhebt und wann und in welcher Höhe später eine Nachbestellung getätigt werden könnte. Sollte COVID-19 massiv in Ghana ausbrechen, hat handtrade ihren Partner*innen bei Global Mamas die Freigabe erteilt, die Masken zunächst dort zu verteilen. Das ist eines der Symptome des Virus – es fordert zu Flexibilität und Spontanität heraus und zwingt alle Beteiligten dazu, Tag für Tag neu zu entscheiden! Den Newsletter von handtrade, in dem das Konzept erstmals vorgestellt wurde gibt es hier.

    Trusted Craft Design
    Unser Lieferant Trusted Craft Design geht etwas andere Wege. Sie nutzen Baumwollstoffe aus Südafrika, die ursprünglich für einen Messeverkauf bestimmt waren und nähen daraus jetzt in Deutschland Gesichtsmasken. Der Erlös wird an die Handelspartner in Südafrika weitergegeben. Auch hier ist die Lieferbarkeit zurzeit (noch) begrenzt. Alle Informationen dazu gibt es hier.
    Außerdem bieten sie Materialsets an, mit deren Hilfe man sich selbst eine Maske nähen kann. Weltläden erhalten hier 30% auf den im Shop angegebenen Netto-Preis.

    Mit dem Kauf einer Mund-Nasen-Bedeckung von WeltPartner sorgen die Käufer indirekt dafür, dass eine weitere Mund-Nasen-Bedeckung in Nairobis Slum Korogocho kostenlos verteilt werden kann. Produziert werden die Masken aus zertifizierter Bio-Baumwolle der Partnerorganisation Kiboko in Nairobi und sie schaffen dort lebenswichtige Einkommen in der Corona-Krise. Informationen findet ihr hier.

    dna merch

    dna merch hat in seiner Textilnäherei in Kroatien die Produktion umstellen lassen, so dass dort nun ebenfalls Gesichtsmasken hergestellt werden. Die Stoffe kommen aus Indien. Bestellen könnt ihr die Masken über die Website von dna merch.

    BAGHI

    Baghi lässt derzeit Masken aus indischem Bio-Baumwollstoff in Deutschland schneidern. Die Stoffe sind mit ayurvedischen Pflanzenfarben von Hand gestempelt und waren noch auf Lager. Ab 4. Mai näht der indischer Produzent aus Tamil Nadu dann weitere Masken aus Bio-Baumwolle, die dann per UPS Express nach Deutschland geholt werden. Diese Masken sind dann voraussichtlich ab Mitte Mai lieferbar und sollten unbedingt vorbestellt werden. Bitte per mail an info@baghi.de, ab Montag 27.04.2020 auch übers Händler login auf der Website.

    El Puente

    Über eine Vorbestellung könnt ihr ein gemeinsames Projekt von El Puente und seinem armenischen Partner HDIF unterstützen. Mit jeder gekauften Maske wird gleichzeitig in Armenien eine Maske an Bedürftige gespendet.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Wir weisen darauf hin, dass es sich bei solchen Masken nicht um ein medizinisches Produkt handelt. Aus diesem Grund tragen die Masken auch nicht das Wort "Schutz" im Namen. Was bei der Herstellung und dem Vertrieb von Gesichts-Masken zu beachten ist, fasst die IT-Recht Kanzlei München hier und hier zusammen. Auch die Plattform Mimikama hat dazu einen Artikel veröffentlicht.

    Aktualisiert am 11.5.2020

  • Hier haben wir einige Tipps, teilweise von den Fairhandelsberater*innen übernommen, für euch zusammengestellt, die nützlich sind, wenn euer Laden wieder geöffnet ist. Bitte beachtet, dass in den Bundesländern unterschiedliche rechtliche Vorgaben für eine Ladenöffnung gelten. Das heißt, dass die hier präsentieren Tipps in einigen Bundesländern vorgeschrieben sind. Näheres hierzu findet ihr unter der Überschrift "Was sind die rechtlichen Vorgaben für eine Ladenöffnung?".

    • Für Läden mit Hauptamtlichen: Hier findet ihr Informationen zu Arbeitnehmerrechten.
    • Hinweisschilder zu Hygienemaßnahmen (insbesondere Mundschutz und Abstandsregel) sind sowohl draußen als auch im Laden sinnvoll.
    • Außerdem solltet ihr vor dem Laden kommunizieren, wie viele Personen im Laden sein dürfen (unterschiedliche rechtliche Vorgaben in den Bundesländern)
    • Im Eingangsbereich könnt ihr den Kund*innen die Möglichkeit zur Händedesinfektion geben.
    • Ein Thekenschutz für die Theke ist sinnvoll. (Siehe Frage "Woher bekommen wir einen Thekenschutz?"
    • Vor dem Laden könnt ihr Stühle für wartende Kund*innen zur Verfügung stellen.
    • Wenn möglich richtet eine „Einbahnstraße“ im Laden ein (z. B. immer an der rechten Wand entlang bis zur Kasse) und mit Pfeilen markieren.
    • Ebenso ist es sinnvoll, Abstandslinien (1,5 m) vor dem Tresen zu markieren.
    • Für die Bezahlung empfiehlt sich ein EC-Gerät oder für Barzahlung ein Behälter/Teller.
    • Thekenschutz, Theke, EC-Gerät, Türklinken, Sanitärbereich, etc. sollten regelmäßig abgewischt/desinfiziert werden.
    • Verkäufer*innen sollten regelmäßig Hände waschen und einen Mundschutz tragen
    • Falls Kund*innen keinen eigenen Mundschutz mitbringen, bietet es sich an, selbstgenähte gegen Spende abzugeben oder fair gehandelte zum Verkauf anzubieten. (Siehe Frage „Gibt es Stoff-Gesichts-Masken aus Fairem Handel?“)
    • Eine „Corona-Checkliste“ für den eigenen Laden, die morgens und abends vom Ladendienst abgearbeitet werden muss, erleichtert die Erfüllung der neuen Aufgaben: Welche Flächen, Türklinken etc. müssen wie oft desinfiziert werden? Wann werden die Sanitärräume geputzt? Auf was muss ich die Kund*innen hinweisen? Wie wird mit Bargeld gezahlt? etc.
    • Feste Teams im Ladendienst können das Risiko einer Ansteckung etwas minimieren.

    Weitere Tipps zum Arbeitsschutz findet ihr z.B. auch auf der Website der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik.

    Erstellt am: 7.5.2020

  • Auch und insbesondere in Zeiten von Corona ist es wichtig, die Laden- und die Zusammenarbeit gut zu organisieren. Der DEAB hat einige Informationen zusammengetragen, die wir hier gerne teilen:

    • Der Ratgeber "Arbeiten in virtuellen Teams" enthält allgemeine Informationen zur virtuellen Zusammenarbeit, schlägt aber auch konkrete Werkzeuge für Messenger-Dienste, Dateiablage, Videokonferenzen und anderes vor.
    • Eine Bewertung verschiedener Dienstleister für Videokonferenzen nach Kriterien des Datenschutzes findet ihr hier.

    Erstellt am: 4.5.2020

  • Ja, der Weltladentag 2020 findet statt.

    Wir halten trotz der Corona-Krise daran fest, dass noch in dieser Legislaturperiode ein Lieferkettengesetz in Deutschland erarbeitet werden soll. Denn die aktuelle Situation zeigt uns deutlich, warum Menschenrechte entlang globaler Lieferketten stärker in den Fokus müssen. Gerade am Anfang der Lieferkette sind Produzent*innen und Arbeiter*innen aufgrund von fehlender Absicherung besonders gefährdet.

    In Kalenderwoche 19 werden wir zusammen mit dem Forum Fairer Handel eine Pressemitteilung und ein neues Kampagnen-Video veröffentlichen, das erklärt, wie ein starkes Lieferkettengesetz aussehen muss.

    Hier bieten wir euch eine Muster-Pressemitteilung zum Weltladentag an (ganz unten auf der Seite), mit der ihr lokale Redaktionen darauf aufmerksam machen könnt, warum gerade auch in Krisenzeiten ein Lieferkettengesetz notwendig ist. Weitere Argumente findet ihr hier: https://lieferkettengesetz.de/aktuelles.

    Wir gehen davon aus, dass das Kontaktverbot auch am Weltladentag noch gelten wird. Entsprechend sind öffentliche Aktionen nur eingeschränkt möglich.

    Wir haben aus den Aktionsvorschlägen zum Weltladentag diejenigen ausgewählt, die unter Einhaltung der aktuell bestehenden Vorschriften und Empfehlungen umgesetzt werden können. Die detaillierte Auflistunge findet ihr hier sowie auch weitere Tipps. Hier zumindest eine kleine Auswahl der möglichen Aktionen: Infowürfel auf Autodach (Nr. 7), Parken mit Post its (Nr. 8), Nick doch mal (Nr. 9), Video-/Foto-Botschaft „Es liegt auf der Hand“ (Nr. 11), Postkarten verlieren (Nr. 13), Aushang Ein Wort (Nr. 14), Online-Petition bewerben (Nr. 16).

    Die Anleitungen und weiterführende Hinweise findet ihr im Begleitheft zum Weltladentag 2020 auf den Seiten 14-21 und auch in den Aktionsbausteinen der Initiative Lieferkettengesetz. Unsere Kampagnen-Materialien könnt ihr hier bestellen. Das Kampagnenmotiv als Online-Banner findet ihr hier

    Letztendlich solltet ihr im eigenen Team individuell entscheiden, wie ihr mit dem diesjährigen Weltladentag vor Ort umgeht. Eure Gesundheit und die der Bürger*innen geht in jedem Fall vor. Und uns bleibt zu hoffen, dass im Sommer/Herbst weitere Aktionen stattfinden können.

    Falls ihr eine Aktion macht, wünschen wir euch viel Freude dabei!

    Bei Fragen wendet euch gerne an Anna Hirt in der Geschäftsstelle. Sie ist per E-Mail erreichbar unter a.hirt@weltladen.de oder telefonisch unter 06131/68907-85.

    Bearbeitet am 29. April 2020

  • Seit dieser Woche, bzw. in Bayern ab nächste Woche, dürfen Weltläden, unabhängig von ihrem Sortiment, wieder öffnen. Bei Weltläden mit vielen Ehrenamtlichen, die der einen oder anderen Risikogruppe angehören, wirft das einige Fragen auf: Was, wenn Ehrenamtliche zu einer Risikogruppe gehören aber trotzdem arbeiten möchten? Und wie mit einem kleineren Team die Öffnungszeiten aufrechterhalten?

    Wir können keinem Laden diese Entscheidungen abnehmen, möchten aber dennoch dazu Stellung nehmen: Ehrenamtliche, die aus Sorge vor Ansteckung oder Weiterverbreitung keine Ladendienste übernehmen möchten, sollten aus unserer Sicht keinesfalls dazu gedrängt werden oder sich einem Gruppendruck ausgesetzt fühlen, unabhängig davon, ob sie einer Risikogruppe angehören oder nicht. Solche individuellen Entscheidungen sollten unhinterfragt respektiert und akzeptiert werden.

    Umgekehrt bedeutet das jedoch auch: Ältere Ehrenamtliche, die unbedingt weiterarbeiten möchten und dabei bereit sind, die Schutzmaßnahmen gewissenhaft einzuhalten, sollten das tun dürfen – ansonsten könnte die gut gemeinte Sorgfaltspflicht in Bevormundung oder Altersdiskriminierung kippen. Bei bekannten relevanten Vorerkrankungen sollte jedoch ein vertrauensvolles Gespräch geführt und anhand des Einzelfalls gemeinsam über das angemessene Vorgehen entschieden werden. Vorstände oder Ladenleitungen könnten sich von den Ehrenamtlichen eine Vereinbarung unterschreiben lassen, aus der hervorgeht dass sie über die Risiken aufgeklärt sind, die Schutzmaßnahmen kennen und einhalten und dass sie trotz der bekannten Risiken auf eigenen Wunsch eingesetzt werden.

    Erstellt am: 23.4.2020

  • Die Plattform www.corona-helfer.com möchte helfen, die Grundversorgung in Deutschland am Laufen zu halten. Viele Ehrenamtliche fallen derzeit aus, weil sie zu einer Risikogruppe gehören, in Quarantäne sind oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Die Corona-Helfer möchten genau dort anschließen und die entstandenen Lücken mit motivierten Studierenden und Berufstätigen in Kurzarbeit füllen. Vielleicht würdet ihr gerne einen Lieferdienst anbieten, findet aber niemand, der dies übernimmt? Über die Plattform habt ihr die Möglichkeit, dieses Anliegen zu veröffentlichen.

    Viele Einsatzstellen von Freiwilligendiensten haben aktuell geschlossen und den Freiwilligen fehlt die Beschäftigung. Freiwillige die ihren Dienst im Ausland geleistet haben wurden zurück nach Deutschland geholt und auch ihnen fehlt jetzt ein Engagementort. Weltläden können sich hier als spontanen Einsatzort während Corona listen lassen. Ein Tipp: es könnte sogar noch effektiver sein, z.B. weltwärts Trägerorganisationen anzusprechen und den Freiwilligen ein Engagement im eigenen Weltladen direkt anzubieten.

    Aktualisiert am: 17.4.2020

  • Anlässlich der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen der Geschäftstätigkeit haben wir die anerkannten Lieferanten gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Ziel der Befragung war es zum einen, ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation bei den Lieferanten selbst bekommen. Zum anderen wollten wir eine Einschätzung zu der Situation bei den Produzenten erhalten. Die Umfrage lief vom 3. bis zum 14. April 2020 und mehr als die Hälfte aller 82 anerkannten Lieferanten haben daran teilgenommen. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

    Erstellt am: 17.4.2020

  • Um die Handlungsfähigkeit von Vereinen in Zeiten der Krise zu gewährleisten, sind im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie Erleichterungen vorgesehen, die zunächst bis Ende 2021 gelten.

    Auch ohne ausdrückliche Ermächtigung in der Satzung können nun virtuelle Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Zudem wurden die Anforderungen an Beschlussfassungen im Umlaufverfahren erleichtert. Hierfür ist nun nicht mehr die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, sondern es reicht eine Mehrheit nach den gesetzlichen Regelungen oder denen der Satzung.

    Für die Wahl von Vorständen sieht das Gesetz vor, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Abberufung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers im Amt bleiben. Hier findet ihr weitere Informationen zum Thema Mitgliederversammlung und auch zur Durchführung von Vorstandssitzungen.

    Erstellt am: 16.4.2020

  • Baden-Württemberg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bayern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Berlin:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Brandenburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bremen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hamburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hessen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Niedersachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Nordrhein-Westfalen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Rheinland-Pfalz:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Saarland:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen-Anhalt:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Schleswig-Holstein:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Thüringen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    • Wir präsentieren in unserem Veranstaltungskalender viele interessante Webinare zur Fairen Woche, dem Lieferkettengesetz und anderen spannenden, relevanten Themen.
    • Der Online-Kurs Basiswissen bietet euch solides “Weltladen-Wissen” in kompakter Form und vermittelt Grundlagen zu verschiedenen Themenfeldern des Fairen Handels und der Weltladenarbeit.
    • Mit dem Weltladen-Wiki bieten wir euch ein digitales Nachschlagewerk für eure Arbeit im Weltladen. Es präsentiert Artikel rund um den Fairen Handel und für die alltägliche Weltladen-Arbeit.

    Aktualisiert am: 8.4.2020

  • Das Erzbistum Bamberg hat einen Topf zu Verfügung gestellt, aus dem in Not geratene Weltläden der Diözese unterstützt werden können. Ob auch andere Bistümer Geld bereitstellen, ist noch nicht klar.

    Erstellt am: 8.4.2020

  • Gemeinsam mit rund 30 anerkannten Lieferanten haben wir die aktion #fairsorgung gestartet, die alle Angebote der teilnehmenden Lieferanten zusammenfasst. Endkund*innen, die in den Online-Shops dieser Lieferanten einkaufen, können durch die Angabe eines Weltladens ihrer Wahl dafür sorgen, dass dieser Laden am Umsatz beteiligt wird. Wir stellen euch zur Bewerbung dieser Aktion Plakatvorlagen und Kommunikationsbausteine zur Verfügung. alle Informationen zur Aktion haben wir auf einer Sonderseite für euch zusammengestellt. Eine Übersicht aller teilnehmenden Lieferanten findet ihr unter aktion #fairsorgung online.

    Darüber hinaus haben einige Lieferanten, die nicht an der Aktion teilnehmen, weitere Angebote für euch:

    handtrade. bietet an, Liefertermine zu verschieben und/oder längere Zahlungsziele einräumen. Die Zahlungsmodalitäten können individuell mit Gabi und Peter Ludwig vereinbart werden.

    BAD BOYZ BALLFABRIK bietet einen Sonder-Rabatt in Höhe von 5 % und ein Zahlungsziel von 60 Tagen. Direktversand an Endverbraucher*innen (Kund*innen der Weltläden) ist möglich. Für Bestellungen direkt von Endverbraucher*innen wird dem nächstgelegenen Weltladen eine 10-prozentige Umsatz-Provision gutgeschrieben. Rückfragen zu dieser Aktion bitte direkt an BAD BOYZ.

    Weltläden, die bei AKAR bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, es gelten die normalen Konditionen. Infos dazu findet ihr auf der Website von AKAR.

    3FREUNDE haben den Mindestbestellwert für lagernde Ware auf 100 Euro herabgesetzt.

    Shona-Art bietet allen Weltläden bis Ende April einen Rabatt in Höhe von 20 % an. Der Rabatt wird nicht im Shopsystem angezeigt, sondern automatisch bei Rechnungsstellung im entsprechenden Zeitraum gegeben.

    Weltläden, die bei BAGHI bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, die Zahlungsfrist wird auf 40 Tage verlängert. Es gibt auch ein Feld für Sonderwünsche. Die Infos dazu sind im B2B Portal hinterlegt.

    Sonnenglas bietet seinen B2B-Partnern für Bestellungen im Zeitraum vom 27. März bis 30. April in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Versand kostenlos an.

    EDV Wenger bietet allen Weltläden, die easyWLP nutzen und seit mehr als 2 Wochen geschlossen sind, die Aussetzung der monatlichen Gebühren für einen Monat an. Alle easyWLP-Läden sollten dazu eine e-Mail erhalten haben. Wenn ihr die Voraussetzung erfüllt, schreibt eine E-Mail an info@wenger-edv.at.

    Aktualisiert am: 6.4.2020

  • Einige Weltläden sind dabei, einen alternativen Ladenbetrieb aufzubauen. Falls euer Weltladen zum Beispiel kurzfristig einen Lieferdienst eingerichtet hat, freuen wir uns über Rückmeldungen, damit auch andere Weltläden von euren Erfahrungen profitieren können. Nehmt gern Kontakt zu uns auf. Auch andere Akteure des Fairen Handels halten Augen und Ohren offen. Kurzfristige Entwicklungen und Diskussionen könnt ihr zum Beispiel auf der facebook-Seite des Kisii Fair Trade Blog oder der facebook-Gruppe „Weltladen Vernetzung“ verfolgen.

    Wir haben Plakatvorlagen erstellt, mit denen Weltläden ihre lokalen Angebote bewerben können.

    Einige konkrete Ideen:

    treubleiben.de ist eine bundesweite Plattform, auf der sich Geschäfte und lokale mit ihren Angeboten eintragen können. Hier könnt ihr eure Lieferdienste und Öffnungszeiten bekanntmachen. Die Eintragung läuft einfach und kostenlos über ein Online-Formular.

    Gastronomen, Bäcker, Metzger & Lebensmittelläden stellen bei uns ihr Angebot kostenlos online.
    Und du findest dieses Angebot dann hier ganz einfach.

    Gutscheine: Ihr könnt euren Kund*innen vorschlagen, dass sie Gutscheine kaufen, die sie einlösen können, wenn der Laden wieder geöffnet ist. So könnt ihr die finanziellen Einbußen zumindest teilweise abfangen. Die Aktion könnt ihr über einen E-Mail-Newsletter bekanntmachen und die Gutscheine per Post verschicken.

    Lieferdienst: Einige Weltläden haben sich dazu entschieden, ihren Kund*innen kurzfristig einen Lieferservice anzubeiten. Hier einige Beispiele: Weltladen Oberursel, Weltladen Lübeck.
    Der Weltladen Dieburg hat ein Online-Bestellformular, das Kund*innen die Nutzung des Lieferdienstes erleichtert.
    Es bietet sich an, hier besonders diejenigen Lebensmittel zu bewerben, die ein recht kurzes MHD haben (Kaffee, (Zotter-)Schokolade usw.).

    Verkaufsstand auf dem Öko-/Wochenmarkt: Auf den meisten Wochenmärkten darf weiterhin regulär verkauft werden. Wir haben von einigen Weltläden die Rückmeldung bekommen, dass sie recht problemlos und kurzfristig einen Stand auf dem lokalen Wochenmarkt bekommen konnten. Mancherorts konnten Schüler*innen, die im Moment aufgrund der Schulschließungen etwas Zeit übrig haben, dafür gewonnen werden, die Standdienste zu übernehmen, sodass ältere Weltladen-Aktive zuhause bleiben können.

    Verkauf ans Ladenteam: Oft sind die Teammitglieder die besten Kund*innen. Manche Weltläden weisen in ihrer Kommunikation mit den eigenen Mitarbeiter*innen explizit darauf hin, dass "Personaleinkäufe" auch für Nachbar*innen, Verwandte und Bekannte genutzt werden können und die Teammitglieder darauf hinweisen sollen. Also eine Art Nachbarschafts-Lieferservice durch die Mitarbeiter*innen. Sehr hilfreich, um wenigstens ein bisschen Liquidität aufrecht zu erhalten.

    Osterlebensmittel können zum Einkaufspreis z.B. an die örtlichen Bioläden weiterverkauft werden, die meist weiter geöffnet haben. Oder es gibt einen Extra-Verkaufstag für die Ostersachen, der groß (im Schaufenster und per Kund*innen-Newsletter/Facebook/Instagram) angekündigt wird.

    Osterpakete: Der Weltladen Bornheim hat Osterpäckchen mit Schoko-Hasen, Schoko-Eiern und anderen Leckereien zusammengestellt und per Newsletter und auf ihrer Website mit großer Resonanz beworben. Auch der Weltladen Filderstadt liefert Faire Osterpakete. Hier haben Kund*innen sogar die Wahl zwischen 5 verschiedenen Ausführungen.

    Unkonventionelle Maßnahmen: Eine schöne Möglichkeit seine Osterartikel und andere Produkte filmisch zu bewerben hat der Weltladen Lübeck gefunden. Auf der Website des Ladens könnt ihr euch sieben kleine Videos anschauen.

    Online-Angebote der Kommunen: Viele Kommunen haben Übersichtsseiten angelegt, auf denen Einzelhandelsgeschäfte ihre Online-Angebote auflisten können, beispielhaft die Seite der Stadt Mainz.

    Ein Zeichen globaler Solidarität setzt der Weltladen Weiden, der die folgende Idee gerne teilen möchte: Menschen kaufen Osterschokolade und wickeln eine kleine Banderole drumherum mit der Aufschrift "Ich in ein Zeichen globaler Solidarität. 100 % bio, 100 % fair.". Als Zeichen der Verbundenheit wird die Süßigkeit um Ostern herum an nette Menschen verteilt. Hier findet ihr eine Vorlage für die Banderolen.

    Aktualisiert am: 3.4.2020

  • Angesichts der aktuellen Krise sagen wir die Veranstaltung schweren Herzens ab: Die Weltladen-Fachtage 2020 finden nicht statt. Zu groß sind die Planungsunsicherheiten und die mit dem Virus verbundenen Risiken.
    Wir haben viel Zeit und Energie in die Planung und Organisation gesteckt und sind uns sicher, es wäre gemeinsam mit euch, den Ausstellern und Referent*innen eine wunderbare Veranstaltung geworden.

    Selbstverständlich werden eure bereits erfolgten Anmeldungen storniert. Eine Rechnungstellung erfolgt nicht.

    Wir werden den persönlichen Austausch mit euch vermissen und bedauern sehr, dass wir euch die Workshops und Foren nicht in der gewohnten Form bieten können. Noch schwerer wiegt jedoch der Ausfall der Messe: Für zahlreiche Lieferanten und ihre Handelspartner ist sie ein wichtiges Ereignis im Jahr, um mit euch persönlich in Kontakt zu sein und euch die neuesten Trends und Produkte vorzustellen. 

    Wir prüfen in den kommenden Wochen, inwiefern wir einzelne Elemente der Weltladen-Fachtage eventuell auf anderem Wege umsetzen können. Für die Mitgliederversammlung erwägen wir eine eintägige Veranstaltung im Herbst 2020. Sobald hierzu Konkretes feststeht, melden wir uns bei euch.

    Sehr gern könnt ihr euch den Termin der kommenden Weltladen-Fachtage und Mitgliederversammlung vormerken: 11.-13. Juni 2021.

    Aktualisiert am 2.4.2020

  • Mit unserem Fach-Newsletter senden wir Weltläden und Fair-Handels-Aktiven monatlich Informationen zu unserer Arbeit, dem Fairen Handel, Veranstaltungen und Angeboten. Jetzt, während der Corona-Krise, verschicken wir zusätzlich einen Sonder-Newsletter ca. einmal pro Woche, um euch immer auf dem Laufenden zu halten. Wir empfehlen allen Weltladen-Aktiven, die bisher noch nicht auf dem Verteiler sind, sich hier anzumelden.

    Erstellt am: 2.4.2020

  • Wir haben nun die Umfrage zur Situation in euren Läden ausgewertet und präsentieren euch hier die Ergebnisse. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich teilgenommen habt!

    Erstellt am: 1.4.2020

  • Weltläden können für ihre Angestellten Kurzarbeit beantragen. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten bei Kurzarbeit weniger oder überhaupt nicht. Dies sind die Voraussetzungen:

    • Kurzarbeitergeld kann für Voll- und Teilzeitstellen, nicht jedoch für Minijobs, beantragt werden.
    • Es kann ab 1 Arbeitnehmer*in im Betrieb beantragt werden.
    • Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts.

    Wichtig ist, dass ihr die Antragsfristen einhaltet: Um Kurzarbeitergeld zu bekommen, müsst ihr die Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Die Anzeige muss spätestens am letzten Tag des Monats, in dem zum ersten Mal kurzgearbeitet wird, dort eingegangen sein.

    Angesichts der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" wurde am 13. März 2020 veröffentlicht und gilt rückwirkend zum 1. März. und enthält folgende u.a. Änderungen (zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020):

    • 10-Prozent-Schwelle: Ein Betrieb soll Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (normalerweise liegt die Schwelle liegt bei 30 Prozent).
    • Kurzarbeitergeld für Leiharbeitnehmer: Der Bezug von Kurzarbeitergeld soll auf den Bereich der Leiharbeit erweitert werden.
    • Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge: Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, vollständig erstatten.

    Auf der Sonderseite der Agentur für Arbeit findet ihr Antworten auf viele Fragen sowie zwei Erklärvideos zur Beantragung.

    Aktualisiert am: 25.03.2020

  • Die allermeisten Mitarbeiter*innen arbeiten inzwischen vom Homeoffice aus, sind aber weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar. Auch unsere Erreichbarkeit unter 06131-68907-80 halten wir soweit wie möglich aufrecht. Aufgrund der vielen Anfragen sind wir im Moment auch außerhalb unserer regulären Telefonzeiten unter dieser Rufnummer erreichbar. Sollten wir doch kurzfristig mal nicht erreichbar sein, hinterlasst uns bitte eine Nachricht auf dem AB oder schickt uns eine Mail. Wir melden uns dann schnellstmöglich zurück.

    Aktualisiert am: 19.3.2020

  • Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf weitere Hotlines mit Informationen zum Coronavirus:

    • 116117 - der ärztliche bereitschaftsdienst
    • 0800 011 77 22 – die Nummer der unabhängigen Patientenberatung Deutschland
    • 030 346 465 100 – das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
    • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung bietet die Behördennummer 115 (www.115.de)
    • Für Gehörlose und Hörgeschädigte gibt es ebenfalls einen Beratungsservice unter der Faxnummer 030 340 60 66 07, per Mail info.deaf@bmg.bund.de / info.gehoerlos@bmg.bund.de und über Video mit dem Gebärdentelefon unter gebaerdentelefon.de/bmg/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

Kontakt:

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