Bunte Gesichts-Nasen-Bedeckungen
M. Latz
Informationen für Weltläden

Umgang mit Corona

Zuletzt aktualisiert am: 16.9.2021

Antworten auf die häufigsten Fragen

  • Die Regeln zum Umgang mit Mitarbeitenden ist in der SARS-COV-2-Arbeitsschutzverordnung geregelt, deren aktuelle Regelung am 10. September in Kraft getreten ist und bis einschließlich 24. November Gültigkeit hat.

    Dort ist weiterhin geregelt, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden zweimal pro Woche einen Test anbieten müssen.

    Neu hinzukommen ist,

    • dass Arbeitgeber es ihren Beschäftigen ermöglichen müssen, sich während der Arbeitszeit impfen zulassen und
    • dass der Arbeitgeber bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes einen ihm bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen kann.

    Laut telefonischer Auskunft des Bundesministerium für Arbeit und Soziales beziehen sich die Regelungen des Gesetzes nur auf die abhängig Beschäftigten, also nicht auf Ehrenamtliche. Da die Ansteckungsgefahr aber für Ehrenamtliche und Hauptamtliche die gleiche ist, empfiehlt es sich natürlich, auch die Ehrenamtlichen miteinzubeziehen.

    Aktualisiert am: 16.9.2021

  • Hier findet ihr die Ergebnisse der vierten Umfrage zum Thema "Weltläden und Corona".

    Aktualisiert am: 17.6.2021

  • Um die Handlungsfähigkeit von Vereinen in Zeiten der Krise zu gewährleisten, sind im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie Erleichterungen vorgesehen, die zunächst bis Ende 2021 gelten.

    Auch ohne ausdrückliche Ermächtigung in der Satzung können nun virtuelle Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Zudem wurden die Anforderungen an Beschlussfassungen im Umlaufverfahren erleichtert. Hierfür ist nun nicht mehr die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, sondern es reicht eine Mehrheit nach den gesetzlichen Regelungen oder denen der Satzung.

    Für die Wahl von Vorständen sieht das Gesetz vor, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Abberufung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers im Amt bleiben. Hier findet ihr weitere Informationen zur Durchführung von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen während der Pandemie.

    Aktualisiert am: 29.4.2021

  • Am 23. April ist das "Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" ("Infektionsschutzgeschutz") in Kraft getreten. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich bezüglich der Öffnung von Weltläden daraus keine Änderungen ergeben. Geschäfte des Lebensmitteleinzelhandels dürfen weiterhin geöffnet sein, mit den Einschränkungen,

    - dass der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, untersagt ist,

    - und dass unterhalb einer Gesmtfläche von 800 qm nur ein*e Kund*in pro 20 qm erlaubt ist.

    Mischsortimente werden nicht explizit erwähnt.

    Das Infektionsschutzgesetz lässt allerdings zu, dass einzelne Bundesländer für Bereiche, die das Gesetz nicht regelt, eigene Verordnungen erlassen. Außerdem dürfen sie in einzelnen Bereichen auch strengere Regeln vorgeben. In solch einer Verordnung regelt zum Beispiel das Land Berlin den Umgang mit Mischsortimenten.

    Sobald wir weitere Informationen, auch aus anderen Bundesländern haben, werden wir sie hier veröffentlichen.

    Wir empfehlen euch, euch auch selbst zu informieren, zum Beispiel bei eurer zuständigen Industrie- und Handelskammer.

    Erstellt am: 26.4.2021

  • Auch und insbesondere in Zeiten von Corona ist es wichtig, die Laden- und die Zusammenarbeit gut zu organisieren. Wir haben Tools und Tipps für eine erfolgreiche Online-Zusammenarbeit für euch zusammengestellt.

    Aktualisiert am: 26.3.2021

  • Jorge Inostroza, Vertriebsleiter Weltläden und -gruppen, und Steffen Weber, Geschäftsführer Weltladen-Dachverband, sprechen im Interview mit Gepa Aktuell über ihre Sicht auf den Lockdown und seine Auswirkungen auf die Akteure im Fairen Handel der Weltläden.

    Erstellt am: 26.3.2021

  • Einige Bundesländer haben inzwischen erste Lockerungen beschlossen, andere werden voraussichtlich folgen. Da wir nicht die Entwicklungen in allen Bundesländern regelmäßig im Blick haben können, bitte wir euch, euch auf den Seiten der jeweiligen Landesministerien zu informieren.

    Erstellt am: 25.2.2021

  • Die Ergebnisse der dritten Umfrage zum Thema "Weltläden und Corona" findet ihr hier.

    Aktualisiert am: 5.2.2021

  • In den meisten Bundesländern gilt spätestens seit dem 25. Januar in Einzelhandelsgeschäften und anderen Bereichen eine verschärfte Maskenpflicht, die je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird. Die Pflicht ist, mit der Ausnahme von Bremen, bereits in Kraft getreten. Wir haben hier für euch eine Übersicht zusammengestellt. Bitte recherchiert dennoch auch selbst, da wir trotz großer Sorgfalt nicht immer alle Änderungen in allen Bundesländern im Blick haben.

    BADEN-WÜRTTEMBERG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BAYERN:

    • Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken

    BERLIN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BRANDENBURG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    BREMEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)
    • Die Pflicht tritt erst ab dem 1. Februar in Kraft. Bis zum 31. Januar gilt eine Übergangspflicht, während der das Tragen von medizinischen Masken empfohlen wird.

    HAMBURG:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    HESSEN: 

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    MECKLENBURG-VORPOMMERN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    NIEDERSACHSEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    NORDRHEIN-WESTFALEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    RHEINLAND-PFALZ:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    SAARLAND:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    SACHSEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken)

    SACHSEN-ANHALT:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken)

    SCHLESWIG-HOLSTEIN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken der Normen KN95/N95)

    THÜRINGEN:

    • Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken

    Aktualisiert am: 25.1.2021

  • Habt ihr eine Soforthilfe beantragt und bewilligt bekommen und stellt im Nachhinein fest, dass euer Sach- und Finanzaufwand des Unternehmens oder die tatsächliche Umsatzeinbuße doch geringer war, seid ihr zu einer Rückzahlung des überzahlten Betrages verpflichtet. Auch durch die Kombination von mehreren Hilfsprogrammen kann es zu einer Überkompensation kommen.

    Wie bei der Antragstellung und deren Voraussetzungen selbst, gibt es auch bei der Abwicklung ggf. notwendiger Rückzahlungsverpflichtungen unterschiedliche Voraussetzungen/Abläufe je nach Bundesland. So bieten einige Bundesländer im Internet Formulare für die Prüfung des tatsächlichen Liquiditätsbedarf und die Meldung ggf. notwendiger Rückzahlungen für die Unternehmer an. IN den meisten Ländern genügt die Schilderung des Sachverhalts und Mitteilung der Rückzahlung an die auszahlende Stelle mittels formlosem Schreiben. Andere Ländern, zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, stellen ein Formular zur Verfügung.

    Die Rückzahlung erfolgt in der Regel auf das auszahlende Konto der jeweiligen Landesbank unter der Angabe „Rückzahlung“, des Bescheiddatums sowie der Bescheidnummer.

    Als Hilfestellung für die Ermittlung des Liquiditätsengpasses kann dieses Formular der nordrhein-westfälischen Soforthilfe dienen. Die Aufstellung auf Seite 4 können auch Weltläden außerhalb von NRW nutzen, um ihren Engpass zu berechnen. Im Zweifelsfall kann euch euer Steuerberater bei der Berechnung unterstützen.

    Die Soforthilfen sind in jedem Fall steuerpflichtig, also in der Steuererklärung für 2020 anzugeben. Denkt daran, dass ihr alle Unterlagen, die mit der Soforthilfe in Zusammenhang stehen, 10 Jahre lang aufbewahren müsst. Stichprobenartige Überprüfungen sind möglich.

    Hier findet ihr Informationen für die einzelnen Bundesländer:

    Baden-Württemberg:

    https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/?t%E2%80%A6_2%2F3=

    https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/soforthilfe/faq-soforthilfe/sonstiges.html

    Bayern:

    https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

    Berlin:

    https://www.ibb.de/de/coronahilfen/faq/faq-soforthilfe-corona.html

    Brandenburg:

    https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/fragen-und-antworten-zum-soforthilfeprogramm/

    Bremen:

    https://www.bab-bremen.de/bab/bundesprogramm-soforthilfe-corona-bremen.html

    Hamburg:

    https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

    Hessen:

    https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe-faq

    Mecklenburg-Vorpommern:

    https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

    Niedersachsen:

    https://www.nbank.de/Blickpunkt/Uebersicht-der-Hilfsprogramme/Bundesfoerderprogramm-Soforthilfen-f%C3%BCr-Kleine-Unternehmen/Niedersachen-Soforthilfe-Corona-Antragsende.jsp

    Nordrhein-Westfalen:

    https://www.vdmnw.de/fileadmin/Dokumente/Corona-Infoseite/Ermittlung_des_Liquiditaetsengpasses_-_NRW-Soforthilfe_2020.pdf

    Rheinland-Pfalz:

    https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-7

    Saarland:

    https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/dokumente-wirtschaft/dokumente-wirtschaft_node.html

    Sachsen:

    https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp

    Sachsen-Anhalt:

    https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/corona-soforthilfe

    Schleswig-Holstein:

    https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/

    Thüringen:

    https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Soforthilfe-2020#vorteile

    Erstellt am: 8.12.2020

  • Hier versuchen wir, euch aktuelle Links zu den rechtlichen Vorgaben in den Bundesländern zur Verfügung zu stellen.

    Da wir nicht sicherstellen können, von allen Änderungen in allen Bundesländern immer zeitnah zu erfahren und da die Regelungen der einzelnen Gemeinden von den bundes- und landesweiten abweichen können, empfehlen wir euch, die jeweiligen länderspezifischen Informationen auch selbst zu recherchieren. Nutzt dafür die Links auf dieser Seite und ggfs. Informationen eurer Gewerbeaufsichtsämter, Gewerbevereine oder Kommunen.

    Ab dem 2. November 2020, zunächst befristet bis zum 30. November, gilt für Einzelhandelsgeschäfte, dass die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 10 m² beschränkt ist. Ob es bei den Personen jeweils nur um Kund*innen handelt oder ob Verkäufer*innen in dieser Zahl enthalten sind, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

    Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

    Bayern: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-562/

    Berlin: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

    Brandenburg: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv

    Bremen: https://www.bremen.de/corona#buerger-innen

    Hamburg: https://www.hamburg.de/verordnung/

    Hessen: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

    Mecklenburg-Vorpommern: https://www.regierung-mv.de/corona/

    Niedersachsen: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

    Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona

    Rheinland-Pfalz: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

    Saarland: https://corona.saarland.de/DE/service/massnahmen/massnahmen_node.html

    Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/

    Sachsen-Anhalt: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/news-detail/news/amtliche-informationen-der-landesregierung/

    Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html

    Thüringen: https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen/

    Aktualisiert am: 8.10.2020

  • Hier teilen wir Empfehlungen der DEAB-Fairhandelsberatung:

    Die rechtliche Lage zum Umgang mit Maskenmuffeln ist eindeutig: In Einzelhandelsgeschäften ist eine derartige Maske, wie andere Hygiene- und Schutzmaßnahmen, in allen Bundesländern verbindlich vorgeschrieben. Wer sich nicht daran hält muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Dies gilt für die/den Einzelnen, aber im Besonderen auch für die Betreiber eines Geschäftes. Der Laden ist u.a. dazu verpflichtet, nach den Vorgaben der gültigen Corona-Verordnungen Kund*innen und Mitarbeiter*innnen zu schützen.

    Wir empfehlen folgendes Vorgehen:

    • vor dem Weltladen (z.B. im Kundenstopper) oder an der Ladentür einen entsprechenden Hinweis "nur mit Maske" gut sichtbar anbringen;
    • Kund*innen, die ohne Maske den Laden betreten, freundlich auf die Regelung hinweisen;
    • für alle, die ihre Maske vergessen haben, Einmal-Masken bereithalten und anbieten;
    • Menschen mit Atemprobleme u.ä. können trotz Schutzvorschriften von der Maskenpflicht befreit sein. Um hier Missbrauch durch falsche Behauptungen vorzubeugen, sieht der Gesetzgeber vor, dass eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorgezeigt wird.
    • uneinsichtige Kundschaft freundlich aber bestimmt auf die Vorschriften hinweisen und bitten den Laden zu verlassen. Auf keinen Fall unter diesen Umständen noch schnell Ware verkaufen! Sicher fällt es nicht allen leicht, auf diese Weise vom eigenen Hausrecht Gebrauch zu machen, schließlich will man ja keine Kundschaft vergraulen.

    Wer sich unsicher ist, sollte nicht vergessen: Der eigene Schutz und der Schutz anderer Kund*innen stehen an erster Stelle! Andere Kund*innen erwarten bestmöglichen Schutz und fühlen sich unwohl, wenn Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden. Ordnungsämter und Behörden sind mancherorts mit Scheinkäufer*innen unterwegs, die unerkannt die Einhaltung der Maskenpflicht überprüfen und Verstöße zur Anzeige bringen.

    Erstellt am: 8.10.2020

    • Einen Nies-/Sprechschutz für eure Ladentheke, hergestellt aus Birkenholz und PET, erhaltet ihr zum Beispiel bei Werkhaus.
    • Vielleicht möchtet den Thekenschutz auch selbst bauen? Der Weltladen Pankow hat dafür freundlicherweise eine Bauanleitung zur Verfügung gestellt.
    • Die Weltläden in Landau, Bremen und Hamburg-Bergedorf haben ihren Thekenschutz mit der Forderung nach einem Lieferkettengesetz dekoriert. Wie das aussehen kann, seht ihr auf dieser Seite.
    • Der Weltladen Köln hat sich für eine selbstgebaute Hängelösung entschieden:
      • 2 Plexiglasscheiben auf Maß (4 mm Stärke); Löcher für die Aufhängung einbohren; Holzwinkelleiste für die Optik und damit die Scheiben weniger schwingen - werden einfach mit gutem doppelseitigen Klebeband angeklebt;
      • Hohlraumdübel für die Befestigung in der Gipskartondecke; Schraubhaken, Schnur oder Kette und kleine Karabinerhaken für die Aufhängung;
      • Materialkosten ca. Euro 70-80,--.  Dazu braucht man nur noch eine handwerkliche etwas geschickte Person im Team.Vielleicht möchtet den Thekenschutz auch selbst bauen?

    Aktualisiert am: 23.6.2020

  • Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

    Relevant für Weltläden ist insbesondere die Regelung, dass eine steuerbegünstigte Körperschaft (zum Beispiel ein gemeinnütziger Verein) Spenden und Mitgliedsbeiträge aus ihrem ideellen Bereich an den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb weiterleiten darf. Voraussetzung ist, dass mit diesen Mitteln auf die Corona-Krise zurückzuführende Verluste, die bis zum 31. Dezember 2020 entstanden sind, ausgeglichen werden.

    Eine Übersicht über alle Steuererleichterungen findet sich auf der Website des Bundesfinanzministeriums.

    Erstellt am: 15.6.2020

  • Die bisherigen Bund- und Länderhilfen betreffen nur den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von Weltläden. Inzwischen haben einige Bundesländer weitere Programme, speziell für Vereine und ihren ideellen  Bereich zu veröffentlichen.

    Hessen:

    Über das Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ können bis zu 10.000 Euro für Mieten, Betriebskosten, Instandhaltungen und Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno-und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.) beantragt werden. Die Antragstellung ist ab 1.5.2020 möglich.

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Als Soforthilfe für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Mecklenburg-Vorpommern können gemeinnützige Institutionen, z.B. Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, von der Ehrenamtsstiftung MV finanzielle und ideelle Unterstützung erhalten.

    Rheinland-Pfalz:

    Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Infos zu weiteren Bundesländern werden folgen.

    Aktualisiert am: 9.6.2020

  • Seit dieser Woche, bzw. in Bayern ab nächste Woche, dürfen Weltläden, unabhängig von ihrem Sortiment, wieder öffnen. Bei Weltläden mit vielen Ehrenamtlichen, die der einen oder anderen Risikogruppe angehören, wirft das einige Fragen auf: Was, wenn Ehrenamtliche zu einer Risikogruppe gehören aber trotzdem arbeiten möchten? Und wie mit einem kleineren Team die Öffnungszeiten aufrechterhalten?

    Wir können keinem Laden diese Entscheidungen abnehmen, möchten aber dennoch dazu Stellung nehmen: Ehrenamtliche, die aus Sorge vor Ansteckung oder Weiterverbreitung keine Ladendienste übernehmen möchten, sollten aus unserer Sicht keinesfalls dazu gedrängt werden oder sich einem Gruppendruck ausgesetzt fühlen, unabhängig davon, ob sie einer Risikogruppe angehören oder nicht. Solche individuellen Entscheidungen sollten unhinterfragt respektiert und akzeptiert werden.

    Umgekehrt bedeutet das jedoch auch: Ältere Ehrenamtliche, die unbedingt weiterarbeiten möchten und dabei bereit sind, die Schutzmaßnahmen gewissenhaft einzuhalten, sollten das tun dürfen – ansonsten könnte die gut gemeinte Sorgfaltspflicht in Bevormundung oder Altersdiskriminierung kippen. Bei bekannten relevanten Vorerkrankungen sollte jedoch ein vertrauensvolles Gespräch geführt und anhand des Einzelfalls gemeinsam über das angemessene Vorgehen entschieden werden. Vorstände oder Ladenleitungen könnten sich von den Ehrenamtlichen eine Vereinbarung unterschreiben lassen, aus der hervorgeht dass sie über die Risiken aufgeklärt sind, die Schutzmaßnahmen kennen und einhalten und dass sie trotz der bekannten Risiken auf eigenen Wunsch eingesetzt werden.

    Erstellt am: 23.4.2020

  • Die Plattform www.corona-helfer.com möchte helfen, die Grundversorgung in Deutschland am Laufen zu halten. Viele Ehrenamtliche fallen derzeit aus, weil sie zu einer Risikogruppe gehören, in Quarantäne sind oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Die Corona-Helfer möchten genau dort anschließen und die entstandenen Lücken mit motivierten Studierenden und Berufstätigen in Kurzarbeit füllen. Vielleicht würdet ihr gerne einen Lieferdienst anbieten, findet aber niemand, der dies übernimmt? Über die Plattform habt ihr die Möglichkeit, dieses Anliegen zu veröffentlichen.

    Viele Einsatzstellen von Freiwilligendiensten haben aktuell geschlossen und den Freiwilligen fehlt die Beschäftigung. Freiwillige die ihren Dienst im Ausland geleistet haben wurden zurück nach Deutschland geholt und auch ihnen fehlt jetzt ein Engagementort. Weltläden können sich hier als spontanen Einsatzort während Corona listen lassen. Ein Tipp: es könnte sogar noch effektiver sein, z.B. weltwärts Trägerorganisationen anzusprechen und den Freiwilligen ein Engagement im eigenen Weltladen direkt anzubieten.

    Aktualisiert am: 17.4.2020

  • Baden-Württemberg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bayern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Berlin:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Brandenburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Bremen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hamburg:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Hessen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Mecklenburg-Vorpommern:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Niedersachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Nordrhein-Westfalen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Rheinland-Pfalz:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Saarland:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Sachsen-Anhalt:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Schleswig-Holstein:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    Thüringen:

    Aktualisiert am: 14.4.2020

    • Wir präsentieren in unserem Veranstaltungskalender viele interessante Webinare zur Fairen Woche, dem Lieferkettengesetz und anderen spannenden, relevanten Themen.
    • Der Online-Kurs Basiswissen bietet euch solides “Weltladen-Wissen” in kompakter Form und vermittelt Grundlagen zu verschiedenen Themenfeldern des Fairen Handels und der Weltladenarbeit.
    • Mit dem Weltladen-Wiki bieten wir euch ein digitales Nachschlagewerk für eure Arbeit im Weltladen. Es präsentiert Artikel rund um den Fairen Handel und für die alltägliche Weltladen-Arbeit.

    Aktualisiert am: 8.4.2020

  • Das Erzbistum Bamberg hat einen Topf zu Verfügung gestellt, aus dem in Not geratene Weltläden der Diözese unterstützt werden können. Ob auch andere Bistümer Geld bereitstellen, ist noch nicht klar.

    Erstellt am: 8.4.2020

  • Mit unserem Fach-Newsletter senden wir Weltläden und Fair-Handels-Aktiven monatlich Informationen zu unserer Arbeit, dem Fairen Handel, Veranstaltungen und Angeboten. Jetzt, während der Corona-Krise, verschicken wir zusätzlich einen Sonder-Newsletter ca. einmal pro Woche, um euch immer auf dem Laufenden zu halten. Wir empfehlen allen Weltladen-Aktiven, die bisher noch nicht auf dem Verteiler sind, sich hier anzumelden.

    Erstellt am: 2.4.2020

  • Weltläden können für ihre Angestellten Kurzarbeit beantragen. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten bei Kurzarbeit weniger oder überhaupt nicht. Dies sind die Voraussetzungen:

    • Kurzarbeitergeld kann für Voll- und Teilzeitstellen, nicht jedoch für Minijobs, beantragt werden.
    • Es kann ab 1 Arbeitnehmer*in im Betrieb beantragt werden.
    • Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts.

    Wichtig ist, dass ihr die Antragsfristen einhaltet: Um Kurzarbeitergeld zu bekommen, müsst ihr die Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Die Anzeige muss spätestens am letzten Tag des Monats, in dem zum ersten Mal kurzgearbeitet wird, dort eingegangen sein.

    Angesichts der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" wurde am 13. März 2020 veröffentlicht und gilt rückwirkend zum 1. März. und enthält folgende u.a. Änderungen (zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020):

    • 10-Prozent-Schwelle: Ein Betrieb soll Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (normalerweise liegt die Schwelle liegt bei 30 Prozent).
    • Kurzarbeitergeld für Leiharbeitnehmer: Der Bezug von Kurzarbeitergeld soll auf den Bereich der Leiharbeit erweitert werden.
    • Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge: Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, vollständig erstatten.

    Auf der Sonderseite der Agentur für Arbeit findet ihr Antworten auf viele Fragen sowie zwei Erklärvideos zur Beantragung.

    Aktualisiert am: 25.03.2020

  • Die allermeisten Mitarbeiter*innen arbeiten inzwischen vom Homeoffice aus, sind aber weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar. Auch unsere Erreichbarkeit unter 06131-68907-80 halten wir soweit wie möglich aufrecht. Aufgrund der vielen Anfragen sind wir im Moment auch außerhalb unserer regulären Telefonzeiten unter dieser Rufnummer erreichbar. Sollten wir doch kurzfristig mal nicht erreichbar sein, hinterlasst uns bitte eine Nachricht auf dem AB oder schickt uns eine Mail. Wir melden uns dann schnellstmöglich zurück.

    Aktualisiert am: 19.3.2020

  • Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf weitere Hotlines mit Informationen zum Coronavirus:

    • 116117 - der ärztliche bereitschaftsdienst
    • 0800 011 77 22 – die Nummer der unabhängigen Patientenberatung Deutschland
    • 030 346 465 100 – das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
    • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung bietet die Behördennummer 115 (www.115.de)
    • Für Gehörlose und Hörgeschädigte gibt es ebenfalls einen Beratungsservice unter der Faxnummer 030 340 60 66 07, per Mail info.deaf@bmg.bund.de / info.gehoerlos@bmg.bund.de und über Video mit dem Gebärdentelefon unter gebaerdentelefon.de/bmg/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

Kontakt:

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