Hände werden über einem Waschbecken gewaschen
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Informationen für Weltläden

Umgang mit Corona

Die Corona-Krise ist allgegenwärtig und natürlich müssen sich auch Weltläden die Frage stellen, ob und wie sie ihren Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten können. Wir in der Geschäftsstelle des Weltladen-Dachverband e.V. können diese Entscheidung nicht zentral für unsere Mitglieder treffen. Diese Entscheidung muss jedes Laden-Team unter Berücksichtigung der jeweils gültigen staatlichen Anordnungen selbst treffen!

Aktualisiert am: 8.4.2020

Antworten auf die häufigsten Fragen

    • Wir präsentieren in unserem Veranstaltungskalender viele interessante Webinare zur Fairen Woche, dem Lieferkettengesetz und anderen spannenden, relevanten Themen.
    • Der Online-Kurs Basiswissen bietet euch solides “Weltladen-Wissen” in kompakter Form und vermittelt Grundlagen zu verschiedenen Themenfeldern des Fairen Handels und der Weltladenarbeit.
    • Mit dem Weltladen-Wiki bieten wir euch ein digitales Nachschlagewerk für eure Arbeit im Weltladen. Es präsentiert Artikel rund um den Fairen Handel und für die alltägliche Weltladen-Arbeit.

    Aktualisiert am: 8.4.2020

  • Das Erzbistum Bamberg hat einen Topf zu Verfügung gestellt, aus dem in Not geratene Weltläden der Diözese unterstützt werden können. Ob auch andere Bistümer Geld bereitstellen, ist noch nicht klar.

    Erstellt am: 8.4.2020

  • Zur Zeit steigt überall die Nachfrage nach Stoff-Gesichts-Masken. Auch verschiedene Weltladen-Lieferanten arbeiten zur Zeit an diesem Thema.

    handtrade
    Unser anerkannter Lieferant handtrade hat zusammen mit Global Mamas in Ghana ein Konzept entwickelt, um solche Masken zu produzieren und auch nach Deutschland zu importieren.

    Aktuell gibt es aber noch einige Unwägbarkeiten. Es ist noch nicht klar...

    • ...wann die Masken geliefert werden können da der Flughafen in Accra (Ghana) zur Zeit geschlossen ist
    • ...wie viele Masken Global Mamas in der Kürze der Zeit produzieren kann – sie produzieren, bis das Flugzeug abhebt
    • ...wann und in welcher Höhe später eine Nachbestellung getätigt werden könnte

    Sollte COVID-19 massiv in Ghana ausbrechen, hat handtrade ihren Partner*innen bei Global Mamas die Freigabe erteilt, die Masken zunächst dort zu verteilen.

    Das ist eines der Symptome des Virus – es fordert zu Flexibilität und Spontanität heraus und zwingt alle Beteiligten dazu, Tag für Tag neu zu entscheiden!

    Wir stellen den Weltläden diese Informationen trotzdem zur Verfügung, um transparent zu machen, wie schwierig es ist, in kürzester Zeit ein neues Produkt zu entwickeln und produzieren zu lassen.

    Den Newsletter von handtrade, in dem das Konzept erstmals vorgestellt wurde gibt es hier.

    Trusted Craft Design
    Unser Lieferant Trusted Craft Design geht etwas andere Wege. Sie nutzen Baumwollstoffe aus Südafrika, die ursprünglich für einen Messeverkauf bestimmt waren und nähen daraus jetzt in Deutschland Gesichtsmasken. Der Erlös wird an die Handelspartner in Südafrika weitergegeben. Auch hier ist die Lieferbarkeit zurzeit (noch) begrenzt. Alle Informationen dazu gibt es hier.
    Außerdem bieten sie Materialsets an, mit deren Hilfe man sich selbst eine Maske nähen kann. Weltläden erhalten hier 30% auf den im Shop angegebenen Netto-Preis.

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    Wir weisen darauf hin, dass es sich bei solchen Masken nicht um ein medizinisches Produkt handelt. Aus diesem Grund tragen die Masken auch nicht das Wort "Schutz" im Namen. Was bei der Herstellung und dem Vertrieb von Gesichts-Masken zu beachten ist, fasst die IT-Recht Kanzlei München hier und hier zusammen. Auch die Plattform Mimikama hat dazu einen Artikel veröffentlicht.

    Aktualisiert am 7.4.2020

  • Gemeinsam mit rund 30 anerkannten Lieferanten haben wir die aktion #fairsorgung gestartet, die alle Angebote der teilnehmenden Lieferanten zusammenfasst. Endkund*innen, die in den Online-Shops dieser Lieferanten einkaufen, können durch die Angabe eines Weltladens ihrer Wahl dafür sorgen, dass dieser Laden am Umsatz beteiligt wird. Wir stellen euch zur Bewerbung dieser Aktion Plakatvorlagen und Kommunikationsbausteine zur Verfügung. alle Informationen zur Aktion haben wir auf einer Sonderseite für euch zusammengestellt. Eine Übersicht aller teilnehmenden Lieferanten findet ihr unter aktion #fairsorgung online.

    Darüber hinaus haben einige Lieferanten, die nicht an der Aktion teilnehmen, weitere Angebote für euch:

    handtrade. bietet an, Liefertermine zu verschieben und/oder längere Zahlungsziele einräumen. Die Zahlungsmodalitäten können individuell mit Gabi und Peter Ludwig vereinbart werden.

    BAD BOYZ BALLFABRIK bietet einen Sonder-Rabatt in Höhe von 5 % und ein Zahlungsziel von 60 Tagen. Direktversand an Endverbraucher*innen (Kund*innen der Weltläden) ist möglich. Für Bestellungen direkt von Endverbraucher*innen wird dem nächstgelegenen Weltladen eine 10-prozentige Umsatz-Provision gutgeschrieben. Rückfragen zu dieser Aktion bitte direkt an BAD BOYZ.

    Weltläden, die bei AKAR bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, es gelten die normalen Konditionen. Infos dazu findet ihr auf der Website von AKAR.

    3FREUNDE haben den Mindestbestellwert für lagernde Ware auf 100 Euro herabgesetzt.

    Shona-Art bietet allen Weltläden bis Ende April einen Rabatt in Höhe von 20 % an. Der Rabatt wird nicht im Shopsystem angezeigt, sondern automatisch bei Rechnungsstellung im entsprechenden Zeitraum gegeben.

    Weltläden, die bei BAGHI bestellen, können die Waren direkt an den*die Endkund*in schicken lassen. Die Zahlungsabwicklung bleibt beim Weltladen, die Zahlungsfrist wird auf 40 Tage verlängert. Es gibt auch ein Feld für Sonderwünsche. Die Infos dazu sind im B2B Portal hinterlegt.

    Sonnenglas bietet seinen B2B-Partnern für Bestellungen im Zeitraum vom 27. März bis 30. April in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Versand kostenlos an.

    EDV Wenger bietet allen Weltläden, die easyWLP nutzen und seit mehr als 2 Wochen geschlossen sind, die Aussetzung der monatlichen Gebühren für einen Monat an. Alle easyWLP-Läden sollten dazu eine e-Mail erhalten haben. Wenn ihr die Voraussetzung erfüllt, schreibt eine E-Mail an info@wenger-edv.at.

    Aktualisiert am: 6.4.2020

  • Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler*innen in Höhe von insgesamt 50 Mrd. Euro aufgelegt. Im Einzelnen ist vorgesehen:

    • bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente),
    • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

    Die Einmalhilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. Sie werden ergänzt durch Programme der einzelnen Bundesländer, die zum Teil auch Hilfen für mehr als 10 Beschäftigte vorsehen. Die Beantragung läuft ebenfalls über die einzelnen Bundesländer.

    Eine sehr gute Zusammenstellung aller Hilfen in den Bundesländern findet ihr hier.

    Die Zulassungsvoraussetzungen in den einzelnen Bundesländern sind unterschiedlich und nach aktuellem Kenntnisstand sind (gemeinnützige) Vereine nicht in allen Bundesländern antragsberechtigt. Wir empfehlen allen Weltläden, den Antrag trotzdem zu stellen und uns Genehmigungen/Ablehnungen rückzumelden.

    Baden-Württemberg:

    Weltläden sind als sogenannte "Sozialunternehmen" antragsberechtigt für die Soforthilfe.

    https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

    Bayern:

    https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

    Berlin:

    https://www.berlin.de/sen/web/corona/

    Brandenburg:

    https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.662087.de

    Bremen:

    https://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

    Hamburg:

    https://www.hamburg.de/coronavirus/13737132/2020-03-19-bwvi-eckpunkte-schutzschirm/

    Hessen:

    https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/foerdermittel-des-landes-hessen-der-corona-krise

    Mecklenburg-Vorpommern:

    In Mecklenburg-Vorpommern können Weltläden als gemeinnützige Vereine Finanzhilfen beantragen.

    https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

    Niedersachsen:

    https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

    Nordrhein-Westfalen:

    Die Anträge einiger nordrhein-westfälischer Läden (sowohl ehren- als auch hauptamtlich geführte)  wurden bereits genehmigt, mindestens ein Laden hat die Soforthilfe schon ausgezahlt bekommen.

    https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

    Rheinland-Pfalz:

    Vereine sind, entgegen vorherigen Aussagen, nun doch antragsberechtigt.

    https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

    Saarland:

    https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe_node.html

    Sachsen:

    https://www.coronavirus.sachsen.de/unternehmen-arbeitgeber-und-arbeitnehmer-4136.html#a-4478

    Sachsen-Anhalt:

    https://www.ib-sachsen-anhalt.de/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen

    Schleswig-Holstein:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel2020/I/200324_corona_soforthilfe.html

    Thüringen:

    https://www.aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen

    Unsere Empfehlungen:

    • Prüft rechtzeitig ob ihr einen staatlichen Zuschuss über das Förderprogramm "Soforthilfe Corona" beantragen wollt, um nicht in eine wirtschaftlich bedrohliche Schieflage zu geraten. Das Antragsverfahren ist in den meisten Bundesländern einfach und unbürokratisch gehalten und kann ohne größeren Zeitaufwand ausgefüllt werden.
    • Wir empfehlen Euch, auch dann einen Antrag zu stellen, wenn ihr keine Festangestellten habt – ihr aber beispielsweise nicht wisst, wie ihr die Miete in den kommenden Monaten zahlen sollt. Wenn ihr Bedarf habt, stelle auch dann einen Antrag, wenn die Hilfen eurem Bundesland für Weltläden nicht vorgesehen sind.
    • Unabhängig von einer möglichen Antragsstellung und der, im Einzelfall, ungewissen Bewilligung, raten wir – sofern noch nicht geschehen – ein Gespräch mit euren Vermietern und Gläubigern zu suchen, um z.B. etwaige Stundungen oder (Teil-) Erlass der Miete zu besprechen.
    • In einigen Bundesländern gibt es Antragsfristen. In Hessen und Nordrhein-Westfalen beispielsweise kann der Antrag nur bis zum 31.5.2020 gestellt werden. Informiert euch daher rechtzeitig.

    Aktualisiert am: 6.4.2020

  • Diese Fragen können wir im Moment nicht allgemeingültig beantworten. In Deutschland gibt es für diese Frage keine bundeseinheitliche Regelung, zuständig sind die lokalen Behörden (Gewerbeaufsichts- oder Ordnungsämter, Landratsämter, Gesundheitsämter, Stadt- und Kreisverwaltungen).

    Einige Bundesländer haben inzwischen Auslegungshilfen veröffentlicht:

    Baden-Württemberg

    Bayern, dort im Bereich "Informationen für Unternehmen" > Schließung von Geschäften und Betrieben

    Berlin

    Hamburg

    Nordrhein-Westfalen: Geschäfte mit einem Mischsortiment dürfen geöffnet sein, wenn "zugelassene" Artikel (also z.B. Lebensmittel oder Drogerieartikel) den Schwerpunkt bilden. Ist das der Fall, dürfen auch alle anderen Sortimentsbereiche verkauft werden. Siehe Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz
    vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 § 5, Absatz 5.

    Rheinland-Pfalz

    Aktualisiert am: 6.4.2020

  • Einige Weltläden sind dabei, einen alternativen Ladenbetrieb aufzubauen. Falls euer Weltladen zum Beispiel kurzfristig einen Lieferdienst eingerichtet hat, freuen wir uns über Rückmeldungen, damit auch andere Weltläden von euren Erfahrungen profitieren können. Nehmt gern Kontakt zu uns auf. Auch andere Akteure des Fairen Handels halten Augen und Ohren offen. Kurzfristige Entwicklungen und Diskussionen könnt ihr zum Beispiel auf der facebook-Seite des Kisii Fair Trade Blog oder der facebook-Gruppe „Weltladen Vernetzung“ verfolgen.

    Wir haben Plakatvorlagen erstellt, mit denen Weltläden ihre lokalen Angebote bewerben können.

    Einige konkrete Ideen:

    treubleiben.de ist eine bundesweite Plattform, auf der sich Geschäfte und lokale mit ihren Angeboten eintragen können. Hier könnt ihr eure Lieferdienste und Öffnungszeiten bekanntmachen. Die Eintragung läuft einfach und kostenlos über ein Online-Formular.

    Gastronomen, Bäcker, Metzger & Lebensmittelläden stellen bei uns ihr Angebot kostenlos online.
    Und du findest dieses Angebot dann hier ganz einfach.

    Gutscheine: Ihr könnt euren Kund*innen vorschlagen, dass sie Gutscheine kaufen, die sie einlösen können, wenn der Laden wieder geöffnet ist. So könnt ihr die finanziellen Einbußen zumindest teilweise abfangen. Die Aktion könnt ihr über einen E-Mail-Newsletter bekanntmachen und die Gutscheine per Post verschicken.

    Lieferdienst: Einige Weltläden haben sich dazu entschieden, ihren Kund*innen kurzfristig einen Lieferservice anzubeiten. Hier einige Beispiele: Weltladen Oberursel, Weltladen Lübeck.
    Der Weltladen Dieburg hat ein Online-Bestellformular, das Kund*innen die Nutzung des Lieferdienstes erleichtert.
    Es bietet sich an, hier besonders diejenigen Lebensmittel zu bewerben, die ein recht kurzes MHD haben (Kaffee, (Zotter-)Schokolade usw.).

    Verkaufsstand auf dem Öko-/Wochenmarkt: Auf den meisten Wochenmärkten darf weiterhin regulär verkauft werden. Wir haben von einigen Weltläden die Rückmeldung bekommen, dass sie recht problemlos und kurzfristig einen Stand auf dem lokalen Wochenmarkt bekommen konnten. Mancherorts konnten Schüler*innen, die im Moment aufgrund der Schulschließungen etwas Zeit übrig haben, dafür gewonnen werden, die Standdienste zu übernehmen, sodass ältere Weltladen-Aktive zuhause bleiben können.

    Verkauf ans Ladenteam: Oft sind die Teammitglieder die besten Kund*innen. Manche Weltläden weisen in ihrer Kommunikation mit den eigenen Mitarbeiter*innen explizit darauf hin, dass "Personaleinkäufe" auch für Nachbar*innen, Verwandte und Bekannte genutzt werden können und die Teammitglieder darauf hinweisen sollen. Also eine Art Nachbarschafts-Lieferservice durch die Mitarbeiter*innen. Sehr hilfreich, um wenigstens ein bisschen Liquidität aufrecht zu erhalten.

    Osterlebensmittel können zum Einkaufspreis z.B. an die örtlichen Bioläden weiterverkauft werden, die meist weiter geöffnet haben. Oder es gibt einen Extra-Verkaufstag für die Ostersachen, der groß (im Schaufenster und per Kund*innen-Newsletter/Facebook/Instagram) angekündigt wird.

    Osterpakete: Der Weltladen Bornheim hat Osterpäckchen mit Schoko-Hasen, Schoko-Eiern und anderen Leckereien zusammengestellt und per Newsletter und auf ihrer Website mit großer Resonanz beworben. Auch der Weltladen Filderstadt liefert Faire Osterpakete. Hier haben Kund*innen sogar die Wahl zwischen 5 verschiedenen Ausführungen.

    Unkonventionelle Maßnahmen: Eine schöne Möglichkeit seine Osterartikel und andere Produkte filmisch zu bewerben hat der Weltladen Lübeck gefunden. Auf der Website des Ladens könnt ihr euch sieben kleine Videos anschauen.

    Online-Angebote der Kommunen: Viele Kommunen haben Übersichtsseiten angelegt, auf denen Einzelhandelsgeschäfte ihre Online-Angebote auflisten können, beispielhaft die Seite der Stadt Mainz.

    Ein Zeichen globaler Solidarität setzt der Weltladen Weiden, der die folgende Idee gerne teilen möchte: Menschen kaufen Osterschokolade und wickeln eine kleine Banderole drumherum mit der Aufschrift "Ich in ein Zeichen globaler Solidarität. 100 % bio, 100 % fair.". Als Zeichen der Verbundenheit wird die Süßigkeit um Ostern herum an nette Menschen verteilt. Hier findet ihr eine Vorlage für die Banderolen.

    Aktualisiert am: 3.4.2020

  • Angesichts der aktuellen Krise sagen wir die Veranstaltung schweren Herzens ab: Die Weltladen-Fachtage 2020 finden nicht statt. Zu groß sind die Planungsunsicherheiten und die mit dem Virus verbundenen Risiken.
    Wir haben viel Zeit und Energie in die Planung und Organisation gesteckt und sind uns sicher, es wäre gemeinsam mit euch, den Ausstellern und Referent*innen eine wunderbare Veranstaltung geworden.

    Selbstverständlich werden eure bereits erfolgten Anmeldungen storniert. Eine Rechnungstellung erfolgt nicht.

    Wir werden den persönlichen Austausch mit euch vermissen und bedauern sehr, dass wir euch die Workshops und Foren nicht in der gewohnten Form bieten können. Noch schwerer wiegt jedoch der Ausfall der Messe: Für zahlreiche Lieferanten und ihre Handelspartner ist sie ein wichtiges Ereignis im Jahr, um mit euch persönlich in Kontakt zu sein und euch die neuesten Trends und Produkte vorzustellen. 

    Wir prüfen in den kommenden Wochen, inwiefern wir einzelne Elemente der Weltladen-Fachtage eventuell auf anderem Wege umsetzen können. Für die Mitgliederversammlung erwägen wir eine eintägige Veranstaltung im Herbst 2020. Sobald hierzu Konkretes feststeht, melden wir uns bei euch.

    Sehr gern könnt ihr euch den Termin der kommenden Weltladen-Fachtage und Mitgliederversammlung vormerken: 11.-13. Juni 2021.

    Aktualisiert am 2.4.2020

  • Mit unserem Fach-Newsletter senden wir Weltläden und Fair-Handels-Aktiven monatlich Informationen zu unserer Arbeit, dem Fairen Handel, Veranstaltungen und Angeboten. Jetzt, während der Corona-Krise, verschicken wir zusätzlich einen Sonder-Newsletter ca. einmal pro Woche, um euch immer auf dem Laufenden zu halten. Wir empfehlen allen Weltladen-Aktiven, die bisher noch nicht auf dem Verteiler sind, sich hier anzumelden.

    Erstellt am: 2.4.2020

  • Wir haben nun die Umfrage zur Situation in euren Läden ausgewertet und präsentieren euch hier die Ergebnisse. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich teilgenommen habt!

    Erstellt am: 1.4.2020

  • Durch die Corona-Pandemie stehen wir alle, einzelne Weltläden, die Fair-Handels-Importeure, unsere Fair-Handels-Partner weltweit und auch der Weltladen-Dachverband vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen.

    Bereits Ende März haben wir daher die aktion #fairsorgung (www.aktion-fairsorgung.de) ins Leben gerufen, die Weltläden dabei unterstützt, ihre „Corona-Not-Vertriebswege“ (reduzierte Öffnungszeiten, Lieferdienste, Verkauf über Dritte, etc.) bekannt zu machen und sie an den Online-Umsätzen von rund 30 unserer anerkannten Lieferanten zu beteiligen. Darüber hinaus recherchieren wir kontinuierlich, welche Möglichkeiten der staatlichen Krisenhilfen (Kurzarbeit, KfW-Sonderkredite, direkte staatliche Zuschüsse) für Weltläden in Frage kommen und stellen diese Informationen auf dieser Sonderseite zur Verfügung.

    Wir diskutieren auch intensiv, wie einzelne Weltläden und die Weltladen-Bewegung als Ganzes die finanziellen Einbrüche auffangen können. Im Weltladen-Dachverband sind wir derzeit auf der Suche nach Möglichkeiten unsere Kosten zu senken und suchen gleichzeitig nach potenziellen Ersatz-Einnahmen. Dennoch ist das Thema der Höhe der Mitgliedsbeiträge bei uns selbstverständlich auf der Agenda. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage über eventuelle Möglichkeiten der Reduzierung oder Streichung von Mitglieds-Beiträgen treffen können. Wir befinden uns noch im Prozess der Sondierung der Situation und der uns offenstehenden Möglichkeiten. Sollten wir diese Möglichkeit sehen, wird es eine unserer ersten Maßnahmen sein.

    Wir geben in dem Zusammenhang aber bereits zu bedenken,

    • dass unser Beitragsmodell durch den umsatzabhängigen Anteil (außer bei Weltgruppen, die ohnehin einen vergleichsweise niedrigen Beitrag zahlen) bereits berücksichtigt, dass die Umsätze unserer Mitglieder manchmal auch stark schwanken. Bei stark sinkenden Umsätzen sinken auch die Beiträge an uns – das ist in der Beitragsformel so angelegt,
    • dass der Weltladen-Dachverband durch diese Beitragsformel sinkende Beiträge von Mitgliedern und anerkannten Lieferanten verkraften muss. Wir verfügen zwar über begrenzte finanzielle Rücklagen, die aber nicht ausreichen, um eine solche Krise aufzufangen. Bei zusätzlich stark verminderten Einnahmen, zum Beispiel durch die Streichung von Mitgliedsbeiträgen, wären diese Rücklagen schnell aufgebraucht und der Verband in seiner Existenz bedroht,
    • dass die einzelnen Weltläden ihrerseits Möglichkeiten zur Kostensenkung bzw. zur Inanspruchnahme staatlicher Gelder haben. In Frage kommen zum Beispiel Verhandlungen mit Vermieter*innen, die Beantragung von Kurzarbeit (bei hauptamtlich Beschäftigten) sowie die Beantragung staatlichen bzw. regionalen Direkthilfen. Auf dieser Sonderseite halten wir Sie zu diesen Möglichkeiten auf dem Laufenden. Hier haben die Weltläden (aufgrund ihrer Situation als Einzelhandels-Geschäft) unter Umständen sogar mehr Möglichkeiten als der Dachverband.

    Wir sind uns unserer Verantwortung für unsere Mitglieder und deren finanziellen Belastungen durch diese Krise bewusst. Wir bitten die Weltläden und ihre Mitglieder aber noch um etwas Geduld und hoffen auf ein umsichtiges und solidarisches Handeln aller Fair-Handels-Akteure, gerade auch in dieser Krise.

    Aktualisiert am: 31.3.2020

  • Die Plattform www.corona-helfer.com möchte helfen, die Grundversorgung in Deutschland am Laufen zu halten. Viele Ehrenamtliche fallen derzeit aus, weil sie zu einer Risikogruppe gehören, in Quarantäne sind oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Die Corona-Helfer möchten genau dort anschließen und die entstandenen Lücken mit motivierten Studierenden und Berufstätigen in Kurzarbeit füllen. Vielleicht würdet ihr gerne einen Lieferdienst anbieten, findet aber niemand, der dies übernimmt? Über die Plattform habt ihr die Möglichkeit, dieses Anliegen zu veröffentlichen.

    Erstellt am: 27.3.2020

  • Weltläden können für ihre Angestellten Kurzarbeit beantragen. Die betroffenen Arbeitnehmer arbeiten bei Kurzarbeit weniger oder überhaupt nicht. Dies sind die Voraussetzungen:

    • Kurzarbeitergeld kann für Voll- und Teilzeitstellen, nicht jedoch für Minijobs, beantragt werden.
    • Es kann ab 1 Arbeitnehmer*in im Betrieb beantragt werden.
    • Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts.

    Wichtig ist, dass ihr die Antragsfristen einhaltet: Um Kurzarbeitergeld zu bekommen, müsst ihr die Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Die Anzeige muss spätestens am letzten Tag des Monats, in dem zum ersten Mal kurzgearbeitet wird, dort eingegangen sein.

    Angesichts der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt. Das "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" wurde am 13. März 2020 veröffentlicht und gilt rückwirkend zum 1. März. und enthält folgende u.a. Änderungen (zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020):

    • 10-Prozent-Schwelle: Ein Betrieb soll Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (normalerweise liegt die Schwelle liegt bei 30 Prozent).
    • Kurzarbeitergeld für Leiharbeitnehmer: Der Bezug von Kurzarbeitergeld soll auf den Bereich der Leiharbeit erweitert werden.
    • Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge: Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, vollständig erstatten.

    Auf der Sonderseite der Agentur für Arbeit findet ihr Antworten auf viele Fragen sowie zwei Erklärvideos zur Beantragung.

    Aktualisiert am: 25.03.2020

  • Baden-Württemberg:

    Offizielle Informationen gibt es hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/.
    Lokale Informationen der Kommunen und Landkreise (alphabetisch sortiert):https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/informationen-der-kommunen-und-landkreise/

    Aktualisiert am: 18.3.2020

    Bayern:

    Die Bayerische Staatsregierung hat am 16. März 2020 den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Als eine von vielen Maßnahmen wird ab dem 18. März die Öffnung von Einzelhandelsgeschäften untersagt. Eine Ausnahmeregelung gibt es u.a. für Lebensmittelgeschäfte. Zu der Frage, ob Weltläden als Lebensmittelgeschäfte gelten, hat das Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege eine Positivliste veröffentlicht (https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ dort im Bereich "Informationen für Unternehmen" > Schließung von Geschäften und Betrieben). Demnach dürfen Weltläden, bei denen das Lebensmittelsortiment überwiegt, weiter geöffnet bleiben und auch ihr Non-Food Sortiment weiter verkaufen. Weltläden, bei die Lebensmittel nicht überwiegen, dürfen ebenfalls geöffnet bleiben, aber nur Lebensmittel verkaufen. Auskunft geben können die Kreisverwaltungsbehörden, zum Beispiel Landratsämter.

    Allgemeine Informationen gibt es hier: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/ und https://www.bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/ und https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/.

    Finanzielle Hilfen: Die bayerische Staatsregierung hat zehn Milliarden Euro an finanziellen Hilfen für vom Corona-Virus betroffene Unternehmen angekündigt.

    Aktualisiert am: 19.3.2020

    Berlin:

    Allgemeine Informationen: https://www.berlin.de/corona/
    Informationen für Unternehmen: https://www.berlin.de/sen/web/corona/

    Aktualisiert am: 17.03.2020

    Brandenburg:

    Allgemeine Informationen: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/themen/gesundheit/oeffentlicher-gesundheitsdienst/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/
    Informationen für Unternehmen und Beschäftigte: https://mwae.brandenburg.de/de/informationen-zu-den-auswirkungen-des-corona-virus/bb1.c.661351.de#accordion-tab-bb1c661516de

    Aktualisiert am: 17.3.2020

    Bremen:

    Allgemeine Informationen: https://www.gesundheitsamt.bremen.de/neuartiges_coronavirus_ncov-24511 und https://www.bremen.de/leben-in-bremen/nachrichten/corona
    Informationen für Unternehmen: https://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

    Hamburg:

    Allgemeine Informationen: https://www.hamburg.de/coronavirus/
    Informationen für Unternehmen: https://www.hamburg.de/coronavirus/wirtschaft/#sieben
    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Hessen:

    https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2
    Zwei hessische Weltläden mussten auf Anordnung des Gewerbeaufsichtsamtes bereits schließen.

    Aktualisiert am: 18.3.2020

    Mecklenburg-Vorpommern:

    https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs/

    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Niedersachsen:

    https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Nordrhein-Westfalen:

    Allgemeine Informationen: https://www.land.nrw/corona und https://www.mags.nrw/coronavirus.
    Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner.
    Wir gehen davon aus, dass Weltläden in NRW als Anbieter von Lebensmitteln geöffnet bleiben würden, haben dafür aber noch keine offizielle Bestätigung.

    Aktualisiert am: 17.3.2020

    Rheinland-Pfalz:

    Allgemeine Informationen: https://corona.rlp.de/de/startseite/
    Informationen für Unternehmen: https://corona.rlp.de/de/themen/wirtschaft-unternehmen/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

    Saarland:

    https://www.saarland.de/corona.htm

    Aktualisiert am: 17.3.2020

    Sachsen:

    https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Sachsen-Anhalt:

    https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/hygiene/infektionsschutz/infektionskrankheiten/coronavirus/ und https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/

    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Schleswig-Holstein:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/I/200129_Grippe_Coronavirus.html

    Aktualisiert am: 16.3.2020

    Thüringen:

    https://www.tmasgff.de/covid-19 und https://www.landesregierung-thueringen.de/corona-bulletin/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

  • Die allermeisten Mitarbeiter*innen arbeiten inzwischen vom Homeoffice aus, sind aber weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar. Auch unsere Erreichbarkeit unter 06131-68907-80 halten wir soweit wie möglich aufrecht. Aufgrund der vielen Anfragen sind wir im Moment auch außerhalb unserer regulären Telefonzeiten unter dieser Rufnummer erreichbar. Sollten wir doch kurzfristig mal nicht erreichbar sein, hinterlasst uns bitte eine Nachricht auf dem AB oder schickt uns eine Mail. Wir melden uns dann schnellstmöglich zurück.

    Aktualisiert am: 19.3.2020

  • Diese Entscheidung muss letztendlich jedes Ladenteam individuell treffen. Wir empfehlen die folgenden Regeln:

    1. Chronisch Kranke und Menschen mit Vorerkrankungen müssen zuhause bleiben.
    2. Wer krank/erkältet ist, muss zuhause bleiben.
    3. Ältere Mitarbeitende sollten zuhause bleiben.
    4. Alle dürfen zuhause bleiben.

    Falls ein regulärer Ladenbetrieb unter diesen Voraussetzungen nicht möglich ist, könnt ihr über verkürzte Öffnungszeiten nachdenken oder müsst gegebenenfalls ganz schließen.

    Ladenteam-Treffen und sonstige Veranstaltungen empfehlen wir abzusagen. Falls ihr externe Veranstaltungen geplant hattet, müsst ihr gegebenenfalls Räume kündigen und Referent*innen informieren etc. Prüft, ob daraus Verbindlichkeiten (z.B. Ausfallhonorare) für euch entstehen.

    Deutsches Ehrenamt e.V. informiert darüber, was Vereine bei der Absage von Veranstaltungen, bzw. im Hinblick auf Mitgliederversammlungen beachten müssen.

    Aktualisiert am: 18.3.2020

    • Wenn ihr einen eigenen Newsletter- oder Rundbrief-Verteiler habt, solltet ihr diesen nutzen, um vor allem eure Stammkundschaft darüber zu informieren, ob ihr noch geöffnet habt oder ob es z.B. möglich ist, Waren von euch geliefert zu bekommen.
    • Aushänge im Schaufenster oder an der Ladentür sollten unbedingt vorhanden sein.
    • Haltet eure Website aktuell und veröffentlich dort ggf. eure neuen Öffnungszeiten. Das gleiche gilt für eure facebook-Seiten und andere social media Auftritte. Nutzt bitte auch euren Steckbrief im Weltladen-Finder um Kund*innen über eure aktuellen Öffnungszeiten etc. zu informieren.
    • Wenn sich die Situation in absehbarer Zeit nicht mehr ändert, könnt ihr auch in der lokalen Presse über eure Situation informieren.

    Grundsätzlich ist es ratsam, dass ihr eurer Kundschaft deutlich mitteilt, dass ihr in dieser schwierigen Situation besonders auf ihre Unterstützung angewiesen seid! Ihr könnt dabei gern auch auf die Meldung "Corona Krise - Viele Weltläden haben weiterhin geöffnet" verweisen.

    Aktualisiert am: 18.3.2020

    • Prüft, was an verderblicher Ware im Laden ist, von Schokohasen bis Bananen und versucht, eine Lösung zu finden. Ihr könntet zum Beispiel einen Zettel ins Schaufenster hängen: "Osterartikel JETZT kaufen!".
    • Prüft, ob noch Lieferungen offen sind. Klärt mit Lieferanten, ob sie offene Lieferungen noch ausliefern und klärt die Annahme.
    • Setzt gegebenenfalls Bananenlieferungen aus oder leitet sie an eine private Adresse um.
    • Informiert eure Ladendienstler*innen über die Schließung.
    • Richtet einen Telefondienst (Rufumleitung) und/oder eine E-Mail-Adresse ein, unter der eine ausgewählte Person auch zu Hause erreichbar für Kund*innen ist.
    • Informiert Eure Kund*innen über Social Media, E-Mail-Verteiler oder ein gut sichtbares Schild an der Ladentür darüber, wie sie Euch erreichen können.
    • Überlegt, ob ihr einen Lieferservice einrichten könnt.
    • Klärt ab, wer regelmäßig nach dem Laden schaut.
    • Nehmt Kontakt mit eurem Vermieter auf, informiert sie*ihn über die Schließung und bittet gegebenenfalls um eine Stundung der Miete.

    Aktualisiert am: 18.3.2020

  • Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf weitere Hotlines mit Informationen zum Coronavirus:

    • 116117 - der ärztliche bereitschaftsdienst
    • 0800 011 77 22 – die Nummer der unabhängigen Patientenberatung Deutschland
    • 030 346 465 100 – das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
    • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung bietet die Behördennummer 115 (www.115.de)
    • Für Gehörlose und Hörgeschädigte gibt es ebenfalls einen Beratungsservice unter der Faxnummer 030 340 60 66 07, per Mail info.deaf@bmg.bund.de / info.gehoerlos@bmg.bund.de und über Video mit dem Gebärdentelefon unter gebaerdentelefon.de/bmg/

    Aktualisiert am: 17.3.2020

  • Die Folgen der Corona-Krise sind im Moment noch nicht vollständig absehbar. Dass es an vielen Stellen wirtschaftliche Einbußen geben wird ist sehr wahrscheinlich.

    Davon ist natürlich auch der Faire Handel nicht ausgenommen. Am Härtesten kann es die Produzent*innen im Globalen Süden treffen, deren Arbeitsplätze stark bedroht sind, wenn jetzt weniger Produkte aus Fairem Handel gekauft werden.

    Die Lieferanten haben viel Verständnis für die schwierige Situation der Weltläden, die sich natürlich in erster Linie um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen und Kund*innen kümmern müssen. Trotzdem wünschen sie sich, dass Bestellungen nur dann storniert werden, wenn es keinen anderen Weg gibt. Viele Lieferanten kommen den Weltläden mit verlängerten Zahlungszielen, der Möglichkeit kleinerer Bestellmengen etc. entgegen. Nehmt im Zweifelsfall bitte Kontakt zu den Lieferanten auf, sucht das Gespräch denn in vielen Fällen werden sich gemeinsam Lösungen finden!

    „Machen wir aus der Corona-Krise eine Corona-Chance indem wir zeigen, dass wir im Fairen Handel zusammenstehen und Lösungen suchen, die keinen zurücklässt, Rücksicht aufeinander nimmt und etwas Zuversicht in nicht einfachen Zeiten verbreitet.“ Gabi Ludwig (handtrade GmbH)

    Aktualisiert am: 17.3.2020

  • Wir empfehlen die folgenden Maßnahmen:

    1. Ihr solltet Einmal-Handschuhe zur Verfügung stellen, die Mitarbeitende benutzen können.
    2. Hygienemaßnahmen sollten deutlich sichtbar im Laden aufgehängt werden.
    3. Mitarbeitende sollten dazu angehalten werden, regelmäßig Hände zu waschen, inbesondere vor und nach dem Ladendienst und dem Umgang mit Wechselgeld.
    4. Körperkontakt sowohl unter Mitarbeitenden als auch mit Kund*innen sollte vermieden werden.
    5. Ein Abstand von 1 bis 2 Metern sollte eingehalten werden.
    6. Die Ladentheke sollten regelmäßig gereinigt werden, ebenso Türklinken und Tastaturen.

    Sehr hilfreich ist diese Website der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik.

    Ihr solltet sicherstellen, dass ihr alle Mitarbeitenden jederzeit per Telefon und/oder Mail erreichen könnt.

    Aktualisiert am: 16.3.2020

Kontakt:

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